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Sechsteiler bei Amazon: Matthias Schweighöfer mit Karoline Herfurth in „You Are Wanted“. Foto: Amazon




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16.03.2017

Von MARTIN WEBER

Berlin. Das Unheil kommt per Mail: Weil er den mit einem Virus verseuchten Anhang einer elektronischen Nachricht öffnet, wird der Hotelmanager Lukas Franke zum Opfer von Cyber-Kriminellen, die den Familienvater in ernste Schwierigkeiten bringen.

TV-Star Matthias Schweighöfer spielt in „You are Wanted“ nicht nur die Hauptfigur, der 35-Jährige hat die neue Serie mit seiner Filmfirma auch produziert und Regie geführt. Der sechsteilige Cyber-Thriller, der von Freitag an bei Amazon Prime zu sehen sein wird, ist die erste von mehreren teuer hergestellten, hochklassigen Fernsehserien, mit denen deutsche Produzenten in nächster Zeit antreten.

Dabei werden sämtliche Kanäle genutzt, die der TV-Branche zur Verfügung stehen: Neben klassischem Fernsehen kommen verstärkt kostenpflichtige Streaming-Dienste im Netz und Bezahlsender zum Zug.

Um mit amerikanischen, britischen oder skandinavischen Qualitätsserien mithalten zu können, bieten die Deutschen erfahrene Profis wie Matthias Schweighöfer, Produzent Nico Hofmann oder die Regisseure Sönke Wortmann und Tom Tykwer auf und nehmen viel Geld in die Hand. So soll der mit viel Spannung erwartete Achtteiler „Babylon Berlin“, der im Herbst bei Sky und später im Ersten laufen wird, an die 40?Millionen Euro kosten.

Die Themen sind breit gefächert. Geboten wird vom Cyber-Thriller über den deutsch- deutschen Spionage-Krimi und die mysteriös angehauchte Familiensaga bis zur Krankenhaus-Serie viel Abwechslung. In Sönke Wortmanns sechsteiliger historischer ARD-Serie „Charité“ (vom 21.?März an) etwa steht das berühmte Berliner Krankenhaus im Mittelpunkt.

In dem von Nico Hofmann produzierten ZDF-Dreiteiler „Der gleiche Himmel“ (vom 27. März an) mit Tom Schilling und Ben Becker geht es um einen jungen DDR-Spion, der sich 1974 in West-Berlin an Geheimnisträgerinnen der Nato heranmacht. Bei TNT Serie beginnt am 8. Mai das düstere, sechsteilige Gangster- Epos „4 Blocks“ über einen weitverzweigten arabischen Familienclan, der im berüchtigten Berliner Bezirk Neukölln seinen kriminellen Geschäften nachgeht.

Höhepunkt der deutschen Serienoffensive ist vom 13. Oktober an im Programm von Sky Atlantic „Babylon Berlin“: Die von Starregisseur Tom Tykwer („Lola rennt“) an 180 Drehtagen inszenierte Adaption eines Bestseller-Krimis von Volker Kutscher spielt im Berlin der 20er Jahre und gilt als aufwendigste deutsche Serie aller Zeiten.

Die 16 Folgen sollen ein Produktionsbudget von 40 Millionen Euro verschlungen haben. Damit der Zuschauer voll in die turbulenten 20er Jahre in Berlin eintauchen kann, wurden in den Filmstudios Babelsberg vier komplette Straßen nachgebaut. „Es muss sich so anfühlen wie die Welt von damals“, erklärt Regisseur Tykwer den immensen Aufwand für die Sky-Serie, die nächstes Jahr im Ersten wiederholt werden soll.

Die mit übernatürlichen Elementen gespickte Familiensaga „Dark“ wird ebenfalls mit Spannung erwartet, ein genauer Sendetermin für die Netflix-Produktion steht noch nicht fest.

Nächstes Jahr geht es mit Serien made in Germany weiter. Unter anderem ist mit „Deutschland?86“ bei Amazon Prime eine Fortsetzung des Spionagethrillers „Deutschland 83“ geplant. Außerdem die achtteilige Serie „Das Boot“, deren Geschichte an den legendären Kinofilm von Wolfgang Petersen anknüpft und bei Sky laufen wird.

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Erstellt:
16. März 2017, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
16. März 2017, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. März 2017, 06:00 Uhr

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