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Jetzt an später denken

Altersgerechtes Bauen

Altersgerechtes Bauen ist ein Konzept, das glücklicherweise immer tiefer ins Bewusstsein der Menschen dringt. Jedoch gibt es auch Kritik. Während der Staat in vielen anderen Belangen noch so detaillierte Vorschriften erlässt, sind Barrierefreiheit und altersgerechtes Bauen weitgehend der Eigenregie von Hausbesitzern überlassen. Ein wichtiger Schritt ist die finanzielle Förderung von barrierefreiem Bauen. Doch den Rest müssen weitgehend andere Institutionen übernehmen.

08.08.2016
  • W. Chai

Barrierefreiheit kenn ich natürlich. Aber was ist es eigentlich im Detail?

Zwar weiß jeder, was mit altersgerechtem Bauen gemeint ist. Doch was sich konkret dahinter verbirgt, ist vielen nicht bewusst. Gleichzeitig fördert der Staat barrierefreies Bauen in einem zuvor nicht gekannten Umfang. Viele Bauherren, Hausbesitzer und Auftraggeber sind jedoch weitgehend sich selbst überlassen. Sie wiederum müssen darauf vertrauen, dass beauftragte Architekten und Bauunternehmen über ausreichend fundiertes Wissen zum altersgerechten Bauen verfügen. Dabei könnten viele Hürden generell beseitigt werden.

Beispiele für die kleinen, aber gewichtigen Details im altersgerechten Wohnen

So gehören beispielsweise Türdurchgänge zum Konzept des altersgerechten Bauens, die es gestatten, diese bequem und mühelos mit einem Rollstuhl zu passieren. Warum werden hier keine Mindestmaße vorgegeben? Immerhin muss nach den Bauvorschriften auch die Fensterfläche mit der Raumgröße korrelieren. Ein anderes Beispiel, um bei Türen zu bleiben, wären Türschwellen, die automatisch abgesenkt werden, rein durch einen magnetischen Mechanismus.

So steigen die Schwellen bei einer geschlossenen Tür wieder nach oben, um Räume optimal abzudichten und Zug zu vermeiden. Geöffnet gibt es keine Stolperfallen und Hindernisse mehr - weder für Rollator noch Rollstuhl oder Menschen mit Schwierigkeiten beim Gehen. Längst gibt es ausgereifte Systeme. Diese könnten eine grundsätzliche Voraussetzung darstellen wie die Mindestenergiedämmung, die Fenster und Fassaden aufweisen müssen.

Schon beim Bauen die Grundvoraussetzungen beachten

Ferner könnten für Badezimmer bestimmte Mindestgrößen vorgesehen werden, die einen späteren Umbau erleichtern. Neben diesen Grundvoraussetzungen bereiten aber auch die vielschichtigen Punkte, die in ihrer Summe erst nachhaltiges altersgerechtes Bauen ergeben Probleme. Fenster, die sicher sind und dennoch von Senioren geöffnet werden können. Die elektrische Bedienung von hohen Fenstern, Rollläden und anderen Komponenten gehören ebenfalls dazu.

Außerdem Einrichtungskonzepte, die auf konkrete und individuelle Problemstellungen angepasst werden können. Das wären Punkte wie Blindheit, Taubheit, Demenz usw. Genügend Raum für Pflegepersonal, für notwendige Installationen im Badezimmer an Badewanne und Toilette. Die Möglichkeiten wie auch die individuellen Anforderungen sind jedoch so komplex, dass es viel Fachwissen und vorzugsweise entsprechende Expertise erfordert, wirklich altersgerechte Baukonzepte umzusetzen.

Architekten und Bauunternehmen mit der nachhaltigen Umsetzung oft überfordert

Inzwischen gibt es Angebote von unabhängigen, dritten Institutionen, die sich spezialisieren. Der Anbieter zuhause-statt-heim.de hat sich hier einen Namen gemacht. „Das Leben selbstverantwortlich und unabhängig führen zu können ist ein natürliches menschliches Bedürfnis und ein Ausdruck der Menschenwürde. Mit zunehmendem Alter sind aber immer mehr Menschen auf Hilfe angewiesen, sodass sie ihr Haus verlassen und in ein Pflegeheim umziehen müssen. Mit unserem Angebot möchten wir den Menschen im Alter den Weg zeigen, wie sie selbstbestimmt trotz der gesundheitlichen Einschränkungen im eigenen Heim sicher weiterleben können.“

Fachlich spezialisierte Einrichtungen mit umfassender Expertise sind die Lösung

So formuliert es die Redakteurin von „Zuhause statt Heim“ und bringt es auf den Punkt. Fördermittel für altersgerechtes Bauen können Hausbesitzer und Bauherren auch in jungen Tagen und bedarfsunabhängig beantragen. Schon zu diesem Zeitpunkt ist es angeraten, sich an solche Institutionen zu wenden. Wer schon seinen Neubau entsprechend plant, bietet nicht nur nachhaltiges altersgerechtes Wohnen im Alter. Gleichzeitig wird natürlich auch der Wert der Immobilie entsprechend gesteigert. Mindestens genauso wichtig ist die Beratung, wenn altersgerechtes Bauen nachträglich integriert werden muss. Hier sind die Erfahrungen und das Fachwissen der Spezialisten ebenfalls unbezahlbar.

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08.08.2016, 11:49 Uhr
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