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1. FC Heidenheim wartet seit fünf Spielen auf einen Heimsieg
Chance vertan: Heidenheims Robert Leipertz (links) scheitert an Torwart Marco Knaller von Sandhausen. Foto: dpa
Flaute auf dem Schlossberg

1. FC Heidenheim wartet seit fünf Spielen auf einen Heimsieg

Die Heidenheimer scheinen im eigenen Stadion vom Pech verfolgt zu sein. Zwar dominierten die FCH-Profis das Heimspiel gegen Sandhausen über weite Strecken, doch sie verpassten es, ihre Chancen zu verwerten.

15.02.2016
  • DPA

Heidenheim. Fußball-Zweitligist 1.FC Heidenheim hat im eigenen Stadion schon wieder nicht gewonnen. Nach zuletzt vier Heimniederlagen in Serie kam die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt gegen den SV Sandhausen nicht über ein 1:1 hinaus.

Denis Thomalla, der in der Winterpause neu verpflichtet worden war, hatte den über weite Strecken überlegenen FCH bereits in der 20. Spielminute mit seinem ersten Tor im neuen Trikot vor 11 300 Zuschauern in Führung gebracht. Doch kurz vor Schluss gelang dem eingewechselten Ranisav Jovanovic (84.) noch der Ausgleich. "Wir können uns alle in den Arsch beißen, ich glaube das trifft es am besten", so analysierte der spürbar enttäuschte Schmidt in dem Interview mit den Reportern des Abokanals Sky.

Heidenheim rutschte durch das Unentschieden auf den zehnten Rang ab, Sandhausen ist zumindest über Nacht Sechster. "Das ist bitter", sagte Schmidt. "Wir hätten den Deckel drauf machen müssen. Mit dem Treffer zum 2:0 wäre das Spiel entschieden gewesen."

Nach dem Pokal-Aus gegen Hertha BSC (2:3) hatte er die Partie gegen Sandhausen zu dem "bisher wichtigsten Spiel der Saison" erklärt. Seine Mannschaft startete dementsprechend motiviert in die Partie und hatte gegen den zunächst äußerst zurückhaltend agierenden Gegner in der ersten Hälfte nahezu keine Probleme.

Die Überlegenheit zahlte sich erstmals nach zwanzig Minuten aus, als Thomalla nach einer schönen Flanke von Robert Leipertz mit dem Kopf zur Stelle war. Ben Halloran hätte zehn Minuten später die Führung ausbauen können, doch seinen Fernschuss wehrte SVS-Torwart Marco Knaller mit einer starken Parade ab. Erst nach dem Seitenwechsel kamen die von großen Verletzungssorgen geplagten Gäste besser in die Partie.

Heidenheim überließ dem Gegner nun mehr Räume und schaffte es nicht mehr, die eigene Dominanz effizient zu gestalten und in Torchancen umzuwandeln.

SVS-Trainer Alois Schwartz bewies dann mit der Einwechselung von Jovanovic ein glückliches Händchen - der Stürmer erzielte nach einem Eckball ebenfalls per Kopf seinen fünften Saisontreffer . "Wenn es noch zehn Minuten länger gegangen wäre, hätten wir das Spiel vielleicht sogar gewonnen", sagte Schwartz, der mit dem Punktgewinn gut leben konnte.

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15.02.2016, 08:30 Uhr
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