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Zurück zu den Brüdern
Marco Schwarz will nach einer schwierigen Zeit in der Jugend der TSG Hoffenheim beim Heimatverein wieder den Spaß am Spiel finden.Bild: Ulmer
Fußball-Bezirksliga

Zurück zu den Brüdern

Fußball-BezirksligaPfrondorfs Marco Schwarz spielte in Hoffenheim.

09.11.2018
  • Paul Junker

Berühmte Brüderpaare gab und gibt es im Fußball viele. Beim SV Pfrondorf spielt sogar ein Brüdertrio: Sebastian, Ferdinand und Marco Schwarz spielen diese Saison das erste Mal bei den Aktiven gemeinsam in einer Mannschaft. Bis sie gemeinsam auf dem Feld in der Bezirksliga stehen, müssen sie sich aber noch ein bisschen gedulden. Der 24-jährige Sebastian, der seit der C-Jugend in Pfrondorf spielt, hat sich das Kreuzband gerissen und wird frühestens am Ende der Rückrunde wieder auflaufen können. Ferdinand (20 Jahre) spielt derzeit auf dem linken Flügel und traf vergangene Woche im Derby gegen den TV Derendingen zum zwischenzeitlichen Anschluss. Er sammelte schon bei der TSG und dem SV 03 Tübingen Erfahrungen im Aktiven-Fußball.

Bruder Marco dagegen könnte eigentlich noch in der A-Jugend auflaufen, trainiert aber ständig bei der ersten Pfrondorfer Mannschaft mit und hat mit seinen 18 Jahren schon einiges in seiner Fußballer-Laufbahn erlebt. Nachdem er früh zum SSV Reutlingen wechselte, wurde die TSG Hoffenheim beim Stützpunkttraining auf den Linksverteidiger aufmerksam, und Marco Schwarz nahm die Möglichkeit wahr und wechselte zur TSG. Zunächst spielte er dort in der U15 unter Trainer Wolfgang Heller, war Stammspieler und träumte davon, einmal Profi zu werden. Am Ende der Saison verletzte er sich aber und verpasste einige Teile der Vorbereitung auf die neue Saison unter dem heutigen Bundesliga-Trainer Domenico Tedesco.

Verletzt, Probleme in der Schule

„Das war eine schwierige Zeit für mich. Ich war verletzt, in der Schule lief es nicht gut, und der neue Trainer stand auch nicht so richtig auf mich“, fasst Marco Schwarz das Jahr in der Hoffenheimer U16 zusammen. Nach einem kurzen Gastspiel bei den Stuttgarter Kickers wechselte er zurück nach Pfrondorf, wo er „wieder Spaß am Fußball“ hat und mit seinen Brüdern zusammen spielen will: „Es wäre schon toll, wenn wir diese Saison nochmal zusammen für Pfrondorf spielen könnten.“

Manchmal spielt er aber auch in der zweiten Pfrondorfer Mannschaft, wo er sich die Härte für den Aktiven-Fußball holt: „Jedes Aktiven-Spiel tut mir gut“, sagt Marco Schwarz, „außerdem gibt es bei uns einige erfahrenere Spieler in der ersten Mannschaft. Deshalb ist es für mich kein Problem, auch mal in der Zweiten auszuhelfen.“ Er kennt Tedesco, wie findet er den Pfrondorfer Trainer Steven Trevallion? „Er ist ein richtig guter Typ und macht ein anspruchsvolles Training“, sagt Marco Schwarz.

Die Bezirksliga-Spiele am Wochenende: Freitag (19 Uhr):SV Zainingen – SG Reutlingen. Sonntag (14:30 Uhr): TSV Sickenhausen – TSV Dettingen/Erms, TSV Eningen/Achalm – SV Hirrlingen, TSV Genkingen – FC Rottenburg, SV Croatia Reutlingen – TSV Wittlingen, TSG Young Boys Reutlingen – TV Derendingen, SV Pfrondorf – TSV Steinhilben, VfL Pfullingen – TuS Metzingen.

Domenico Tedesco „war sehr streng“

In der U16 der TSG Hoffenheim spielte und trainierte Marco Schwarz unter dem heutigen Bundesliga-Trainer von Schalke 04, Domenico Tedesco: „Er war sehr streng und hat unheimlich viel erwartet. Wenn ich ihn jetzt im Fernsehen sehe, hat er sich aber nicht so viel verändert. Genauso war er auch bei uns an der Seitenlinie.“ Außerdem sei es für Tedesco ganz normal gewesen, auch in der Oberliga seine Spieler genau auf den nächsten Gegner vorzubereiten: „Wir hatten für jedes Spiel einen anderen Matchplan und haben uns auch taktisch genau auf den nächsten Gegner eingestellt.“ Trotz intensiven Videostudiums des nächsten Gegners, sei er „ein cooler Typ“ gewesen, der es verstand „alle Spieler mitzuziehen, auch die, die nicht so häufig zum Einsatz kamen.“

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09.11.2018, 01:00 Uhr
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