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Voices of Violence - Stimmen der Gewalt

Voices of Violence - Stimmen der Gewalt

In dem Dokumentarfilm über Männergewalt an Frauen kommen Betroffene aus Indien, Kongo und dem Balkan zu Wort.

Voices of Violence - Stimmen der Gewalt

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Deutschland 2016

Regie: Claudia Schmid


92 Min.

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23.02.2016
  • Verleih

Inhalt: Vor wenigen Monaten erschütterte das Schicksal einer jungen Inderin die Welt. Die 23-jährige Studentin wurde in Neu-Delhi von sechs Männern vergewaltigt, mit einer Eisenstange traktiert und dann aus einem fahrenden Bus geworfen. Sie wurde so schwer verletzt, dass sie zwei Wochen später starb. Mittlerweile ist uns bewusst geworden, dass solche Fälle in sehr vielen Ländern zur Normalität gehören. Die Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter: Neben Vergewaltigungen, Prostitution, Frauenhandel, Säureattacken und Verbrennungen sind Frauen weltweit meist schutzlos Zwangsheiraten, Ehrenmorden, Genitalverstümmelungen und häuslichen Gewalttaten ausgeliefert.

In den letzten 50 Jahren sind mehr Mädchen getötet worden, weil sie Mädchen waren, als Männer in Kriegen des 20sten Jahrhunderts zu Tode gekommen sind. Dabei nimmt die Neigung von Männern, Gewalt auszuüben überall dort ab, wo Frauen eine stärkere gesellschaftliche Rolle spielen. Überall, wo Frauen eigene Geschäfte führen, lässt sich ein deutlicher ökonomischer Aufschwung insgesamt feststellen.

Der Film „Voices of Violence“ konzentriert sich auf Protagonistinnen aus Indien, Bangladesch, Benin und der DR Kongo, deren Lebenswelten in große poetische Bilder übertragen werden.

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23.02.2016, 19:00 Uhr
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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
Elli Emann über In den Gängen
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