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Unsere kleine Schwester

Unsere kleine Schwester

In der Realverfilmung der Manga-Serie müssen sich drei Schwestern mit einem Neuankömmling in der Familie arrangieren.

Unsere kleine Schwester

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Umimachi Diary
Japan 2015

Regie: Hirokazu Kore-eda
Mit: Haruka Ayase, Masami Nagasawa, Kaho

127 Min. - ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

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Film bewerten

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11.03.2016
  • Klaus-Peter Eichele

Die Realfilm-Adaption einer populären Manga-Serie (was man dem Film nicht ansieht) handelt von drei zwischen 20 und 30 Jahre alten Schwestern, die unverhofft Zuwachs bekommen. Sachi, Yoshino und Chika wohnen in einem idyllischen Haus in einer japanischen Kleinstadt. Ihre Eltern sind schon lange aus ihrem Leben verschwunden. So hält sich, als die Nachricht vom Tod des Vaters eintrifft, die Trauer in Grenzen.

Allerdings befindet sich in dessen Nachlass eine 13-jährige Halbschwester. Weil diese Suzu einen anständigen Eindruck macht, beschließen die anderen, sie bei sich aufzunehmen. Zunächst herrscht in der Patchwork-Familie eitel Harmonie. Auch in der Schule und im Fußballverein wird Suzu mit offenen Armen empfangen. So sonnig kann es aber natürlich nicht einen ganzen Film lang zugehen, weshalb mit dem Wechsel der Jahreszeiten auch ein paar dunkle Wolken aufziehen. Neben dem Alltagsüblichen – Probleme mit Liebhabern, Sorgen im Beruf – kommt nach und nach Unbewältigtes aus der chaotischen Familienvergangenheit zum Vorschein. Und zwischendurch gibt es Anzeichen, dass sich die geschwisterliche (Wohn-)Gemeinschaft bald auflösen könnte – nicht mit einem lauften Knall, sondern im Zuge von Veränderungen, die das Leben eben mit sich bringt.

Die Handvoll Kümmernisse, die das Zusammenleben zuweilen trüben, bauscht Japans Top-Regisseur Hirokazu Koreeda („Nobody Knows“, „Like Father, Like Son“) aber nicht zum großem Drama auf. Ganz im Gegenteil lotet er mit großer Gelassenheit die für ein halbwegs glückliches Leben notwendigen Umstände aus, und für seine Protagonisten stehen die Chancen gar nicht so schlecht. Eine klassische Familie braucht es dafür nicht, eher schon, wie in so vielen japanischen Filmen, gutes Essen samt einem Pflaumenwein aus dem eigenen Garten.

Und was wäre ein japanischer Film, wenn nicht wieder die Kirschblüte ganz groß herauskäme.

Spielplan

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11.03.2016, 00:11 Uhr
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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
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