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Una película de Basilio Martín Patino

Una película de Basilio Martín Patino

Hommage an den kürzlich in Madrid verstorbenen Regisseur und Altmeister des spanischen Kinos Basilio Martín Patino.

Spanien 2015

Regie: Juan Sánchez Borox


65 Min.

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06.12.2017
  • Verleih & Cine Español

Inhalt: Basilio Martín Patino, 1930 in Lumbrales geboren, 2017 in Madrid gestorben, studierte an der Escuela Oficila de Cine in Madrid und gehörte - wie Carlos Saura oder Juan Antonio Bardem - der Generation der 1950er an, die sich mit der sozialen Realität Spaniens befasste und ihre ersten Filme unter der Zensur des Franco-Regimes drehen mussten. Die Dokumentation von Juan Sánchez Borox geht dem Leben und Wirken des Altmeisters aus Salamanca nach und bringt uns durch Interviews, Archivmaterial und Filmausschnitten den für die breite Öffentlichkeit unbekannten Regisseur Patino näher, der aber wie kaum ein anderer die spanische Kinematographie des 20. Jahrhunderts geprägt und Pionierarbeit geleistet hat. Im Laufe seiner Karriere drehte er zahlreiche prämierte Filme und Dokumentationen. Kennzeichnend für sein Werk ist der Versuch, seinem Publikum den Spiegel der eigenen Existenz vorzuhalten, und es so zur Selbstreflexion zu ermutigen. Seine großen Themen waren der Bürgerkrieg von 1936 bis 1939, die folgende bleierne Zeit unter Franco, die kollektive Erinnerung. „Ich bin ein Anti-Dokumentarist. Der Dokumentarfilm ist die größte Heuchelei, die Inszenierung der Wirklichkeit unter dem Deckmantel des Realismus. Filmemachen bedeutet immer, Geschichten erzählen, so oder so„, erklärte Basilio Martín Patino seine besondere Art, Zeitgeschichte filmisch zu vermitteln. Etwa über den Personenkult der Diktatur (Caudillo, 1974), über die Lieder der Nachkriegszeit (Canciones para después de una guerra, 1971) und den privaten Alltag der Henker des Regimes (Queridísimos verdugos, 1973), aber auch zuletzt über die Bewegung 15M, mit seinem letzten Film Libre te quiero, 2012.

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06.12.2017, 00:50 Uhr
Una película de Basilio Martín Patino





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