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Rektorat bleibt bei seinem Beschluss

Universität will nur bestimmte Demos vor der Neuen Aula

Der Geschwister-Scholl-Platz soll weitgehend protestfrei bleiben.

13.11.2018

Von Angelika Bachmann

Studierendenproteste zu Studiengebühren (wie hier 2007) können wohl auch künftig noch auf den Geschwister-Scholl-Platz. Kundgebungen zu allgemeinpolitischen Anliegen – etwa zu Menschenrechten – werden dort laut Rektoratsbeschluss nicht mehr genehmigt. Archivbild: Ulrich Metz

Der Geschwister-Scholl-Platz vor der Neuen Aula soll generell von Demonstrationen frei gehalten werden. Das teilte Uni-Sprecherin Antje Karbe auf Anfrage des SCHWÄBISCHEN TAGBLATTs mit. Einen entsprechenden Beschluss hatte das Rektorat der Universität dieses Jahr gefällt. Ausgenommen seien Aktionen, die sich direkt auf die Universität beziehen, etwa Kundgebungen zu Tarifauseinandersetzungen oder zu Wissenschaftsthemen.

Für Irritationen hatte vergangenen Freitag gesorgt, dass die Aktion Sühnezeichen und der Arbeitskreis Kritischer Juristen am Jahrestag zur Pogromnacht mit ihren mahnenden Plakaten nicht auf den Platz vor der Neuen Aula durften. Sie wichen auf den Gehweg vor dem Platz aus, wo sie mit Transparenten daran erinnerten, dass sich auch Uni-Dozenten in den Dienst der Nazis gestellt hatten.

Immer häufiger seien an die Universität in letzter Zeit Anfragen für Kundgebungen auf dem Geschwister-Scholl-Platz gestellt worden, sagte Karbe zur Begründung des Rektorats-Beschlusses. Dieser sei aber „kein öffentlicher Platz“. Man habe der Aktion Sühnezeichen angeboten, dass sie sich vor dem Clubhaus oder vor der Uni-Bibliothek postieren könnten.

Der Geschwister-Scholl-Platz war in der NS-Zeit Aufmarschplatz der Nazis. an

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Erstellt:
13. November 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
13. November 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. November 2018, 01:00 Uhr

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