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In Between

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Spielfilm über drei junge arabische Frauen, die sich im pulsierenden Herz Tel Avivs eine Wohnung teilen.

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Israel 2016

Regie: Maysaloun Hamoud


102 Min.

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06.10.2017
  • dhe

Arabisches Filmfestival: Als die neue Zwischenmieterin vor der Tür steht, sind Salma (Sana Jammelieh) und Layla (Mouna Hawa) für einen winzigen Moment irritiert, bevor sie die traditionell gekleidete Nour (Shaden Kanboura) gewohnt nonchalant willkommen heißen. Die beiden kettenrauchenden Nachteulen genießen die freizügige Clubszene von Tel Aviv in vollen Zügen, während Nour in Ruhe fürs Examen lernen will. Dass sie Informatik studiert, ist ein kleiner Hinweis von Regisseurin Maysaloun Hamoud, dass in dieser Frau mehr stecken könnte als eine strenggläubige Familienfrau.

Die 35-jährige Filmemacherin, eine Palästinenserin mit israelischem Pass, konzentriert sich in ihrem mit viel schwarzem Humor gepfefferten Debüt nicht auf den Dauerstress mit den Israelis, sondern auf Bruchlinien innerhalb der palästinensischen Gesellschaft. Sie nimmt sich die Konflikte von Frauen vor, die einen modernen Lebensstil für selbstverständlich halten – und damit außerhalb ihres großen multikulturellen Freundeskreises mehr oder weniger schmerzhaft gegen die Wand laufen.

Nebenbei darf man zusehen, wie sich die drei WG-Genossinnen trotz aller Gegensätze näherkommen, denn alle drei sind klug und selbstbewusst. Leider gilt das nicht im selben Maß für ihre Verwandten und für die Männer, die ihnen angeblich zugetan sind.

Die Regisseurin sieht ihr vielfach ausgezeichnetes Debüt auch als Porträt ihrer eigenen Generation, die mit der Ungleichzeitigkeit zu kämpfen hat, dass Frauen offenbar schon weiter in die Zukunft vorgedrungen sind als Männer. Das bringt die gelegentlich bitteren Untertöne in den Film – auch für die lesbische Salma, deren christliche Eltern ihr immer neue Heiratskandidaten vorstellen wollen.

Spielplan

Fazit

Lässt drei palästinensische Frauen mit viel Schwung gegen die Barrieren der Tradition anrennen.

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06.10.2017, 11:11 Uhr
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