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High Society - Gegensätze ziehen sich an

High Society - Gegensätze ziehen sich an

Jungstar Emilia Schüle spielt in der Komödie eine verwöhnte Industriellentochter, die entdeckt, dass sie als Baby vertauscht wurde.

High Society - Gegensätze ziehen sich an

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Deutschland 2017

Regie: Anika Decker
Mit: Emilia Schüle, Jannis Niewöhner, Iris Berben

100 Min. - ab 12 Jahren

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10.09.2017
  • tol

Jungstar Emilia Schüle spielt eine verwöhnte Industriellentochter, die unsanft aus ihrem Luxusleben gerissen wird. Als herauskommt, dass sie bei der Geburt vertauscht wurde, muss sie in einen Plattenbau zu ihrer leiblichen Mutter, einer chaotischen Supermarkt-Kassiererin (Katja Riemann), ziehen. „Hier werden sowohl Ghetto- als auch Reichen-Klischees platt bedient statt pfiffig unterlaufen - eine rundherum misslungene Komödie“ (Filmstarts.de).

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10.09.2017, 17:00 Uhr
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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
Elli Emann über In den Gängen
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