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Am Ende kommen alle zusammen: Szene aus dem Film „Gnade“. Bild: Verleih




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25.09.2018

Von Jürgen Jonas

Sie läuft und läuft, die Reihe „Kino und Kirche“. Der Leitfaden, der die Auswahl für die nun startende Staffel zusammenhält, ist der Begriff des Gewissens, kündigen die beiden Organisatoren an, Wolfgang Heutjer, ehemaliger Pfarrer in Bästenhardts, und Lichtspiele-Chef Stefan Schlegel. „Wir zeigen Gewissenssituationen, in denen die Möglichkeit besteht, sich zu entscheiden und die Notwendigkeit entsteht, Konsequenzen zu tragen“, erklärt Heutjer. Das alles freilich nicht „christlich eingedost“, es besteht „keine missionarische Absicht“.

Los geht es am kommenden Freitag, 28. September, mit Finsteres Glück. Die Romanverfilmung mit einem grandiosen Kinderdarsteller (Noé Ricklin) zeigt die Geschichte eines Achtjährigen, der als einziges Familienmitglied einen Unfall überlebt. Ein optimistischer Film, getragen
vom Glauben an die Mitmenschlichkeit.

Am 26. Oktober folgt der Film Gnade mit Jürgen Vogel und Birgit Minichmayr. Scheint ein Unfall mit Fahrerflucht zunächst die Beziehung zwischen Menschen zerbrechen zu lassen, bringt er am Ende doch alle zusammen.

Im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade, die sich gegen neue Formen der Kriegsführung wendet, bringen Heutjer und Schlegel am 16. November den Dokumentarfilm Muhi auf die Leinwand. Ein palästinensischer Junge, an Armen und Beinen amputiert, der in einem Krankenhaus nahe Gaza lebt, steht im Mittelpunkt. Der Großvater kümmert sich rührend um ihn. Ein warmherziges Plädoyer für Humanität.

Am 30. November wird mit dem dokumentarischen Spielfilm Die Unsichtbaren – wir wollen leben der Holocaust thematisiert. Vier jüdische Berliner erzählen, wie sie sich als Jugendliche 1943 der Deportation widersetzten, untertauchten und überlebten.

Es folgt, am 21. Dezember, ein Hitchcock-Klassiker: Ich beichte ist eine packende Geschichte um einen jungen Priester, den die Wahrung des Beichtgeheimnisses selbst in Verdacht und Lebensgefahr bringt. Mit Montgomery Clift, Karl Malden, Anne Baxter und O.E. Hasse.

Der Film-Freitag am 23. Januar handelt Von Menschen und Göttern, das spirituelle Drama (großer Preis der Jury bei den Filmfestspielen in Cannes 2010) schildert das Leben der Mönche des Trappistenklosters im algerischen Atlasgebirge, nachdem dort sieben Brüder ermordet wurden. Sollen sie das Kloster schließen?
Oder bleiben, um den Menschen zu helfen?

Einen cineastischen Leckerbissen aus dem Jahr 1950 serviert das Team am 22. Februar: Franziskus, der Gaukler Gottes von Regisseur Roberto Rossellini gibt elf Episoden aus dem Leben des Heiligen Franz von Assisi wieder. „Wir hoffen, mit unserer Filmmischung wieder offene Herzen, Augen und Ohren zu finden“, sagen Heutjer und Schlegel.

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Erstellt:
25. September 2018, 20:36 Uhr
Aktualisiert:
25. September 2018, 20:36 Uhr
zuletzt aktualisiert: 25. September 2018, 20:36 Uhr

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