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Sport

Die Schule und der Stadtteil profitieren

Die Geschwister-Scholl-Schule erweitert mit der ersten Discgolfanlage im Kreis Tübingen auch ihr sportliches Angebot.

10.10.2018

Von Justine Konradt

Die neue Discgolfanlage der Geschwister-Scholl-Schule: Die Scheibe muss in den Korb. Bild: Geschwister-Scholl-Schule

Discgolf ist eine noch wenig verbreitete Sportart – wie viele Tübinger können damit etwas anfangen? Einer, der das kann, ist Markus Plath, Sportlehrer an der Geschwister-Scholl-Schule (GSS), der diesen Sport schon seit vielen Jahren in Eningen betreibt.

Das Frisbeesportspiel ist noch recht jung, erst in den 1970er Jahren wurde es in den USA entwickelt. Dabei wird versucht, von einem festgelegten Abwurfpunkt mit möglichst wenigen Würfen das Frisbee in einen der aufgestellten Körbe zu treffen.

Der Sport passt sich der Natur und dem Gelände an und integriert sich üblicherweise in vorhandene öffentliche Grün- und Sportanlagen. Das parkähnliche Pausen-Terrain der GSS erschien Plath der geeignete Ort für eine schuleigene Discgolfanlage. Er besprach sich daraufhin mit seinem Kollegen Dominik Hutter, ebenfalls Sportlehrer an der GSS. Und tatsächlich ließ sich ihre Idee realisieren, die Stadt genehmigte das Projekt sofort. Denn durch solch eine Anlage vergrößert sich das Sportangebot für die Schüler. Aber auch der ganze Stadtteil Nord profitiert davon, da auch jeder andere nach Schulende die Anlage frei nutzen kann.

Der tatsächliche Aufbau wurde dann zu einer Eigenleistung der Schule. Eine Gemeinschaft aus Lehrern und Schülern der Klassen 8 bis 10 baute den Parcours während der Projekttage. Sie wurden in der letzten Schulwoche des vergangenen Schuljahres angesetzt. Uwe Moßig von „Disc in Chains“ in Eningen spielte in dieser Zeit auch eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Konstruktion, er half beim Anlegen des Parcours. Die neue Sportart soll in den Schulalltag integriert werden, so Isabelle Baumann, Abteilungsleiterin der GSS. Die Schüler werden im Sportunterricht über Regeln und Spielvorgänge aufgeklärt. Anschließend haben sie die Möglichkeit, während der Hohlstunden mit den Discs, die sich jeder ausleihen kann, weiter zu üben. Im Pausentrubel aber ist Discgolf nicht erlaubt. Natürlich bestehe aber immer die Möglichkeit, nach der Schule privat mit den eigenen Frisbees zu spielen, sagte Hutter. Alternativ könne sich jeder auch ein paar dieser besonderen „Discs“ für rund 25 Euro im Netz bestellen, so Plath. Eins scheint gewiss: Weil Discgolf noch kaum bekannt ist und es auch nur wenige Parcours gibt, hat wohl fast kein Schüler Erfahrung damit, und so müssen alle gleichermaßen bei Null anfangen. Erfahrungsgemäß ist das ein großes Motivationsplus im Sportunterricht.

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Erstellt:
10. Oktober 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
10. Oktober 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. Oktober 2018, 01:00 Uhr

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