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ÖPNV

Die Naldo-Wabengrenze bleibt

Die Wurmlinger und Kiebinger Anträge auf eine günstigere Tarifstruktur für Bus und Bahn bleiben unerhört.

05.12.2018

Von mi

Symbolbild: Metz

Was die Naldo-Tarife für Bus und Bahn angeht, haben Wurmlingen und Kiebingen ein gemeinsames Problem: Die beiden Rottenburger Stadtteile gehören zur Tarif-Wabe Rottenburg. Aber viele Einwohner/innen pendeln nach Tübingen zur Arbeit (oder auch mal nur ins Nachbardorf Hirschau oder Bühl) – und dafür müssen sie einen Fahrschein für zwei Waben kaufen.

Deswegen haben die beiden Ortschaftsräte schon mehrfach den Wunsch beantragt, der Tarifverbund Naldo möge ihre Dörfer „auf die Wabengrenze“ setzen. Dann müssten die Wurmlinger und Hirschauer für eine Fahrt nach Tübingen nur für eine Wabe bezahlen (für die Fahrt nach Rottenburg würde sich nichts ändern).

Wie es denn nun um diese Anträge bestellt sei, wollte der Wurmlinger Ortsvorsteher Georg Schöllkopf neulich im Rottenburger Gemeinderat wissen. „Eine Fahrt von Wurmlingen nach Tübingen kostet knapp 7 Euro“, sagte Schöllkopf (zwei Einzelfahrscheine, eine Tageskarte kostet aber nur 5,90 Euro). Eine Monatskarte würde sich allerdings von derzeit 77,30 Euro (zwei Waben) auf 56,80 Euro (eine Wabe) verbilligen.

„Nichts Neues“, antwortete ihm der Rottenburger Finanzbürgermeister Hendrik Bednarz. Und: „Es ist auch nichts absehbar.“ Ein ähnlicher Antrag aus Dußlingen liege schon lange vor. Doch der Naldo-Aufsichtsrat fürchtet erstens Einnahme-Verluste und zweitens einen Domino-Effekt, weil andere Gemeinden im Gebiet zwischen Metzingen und Sigmaringen ähnliche Wünsche anmelden könnten.

Oberbürgermeister Stephan Neher erwähnte einen Vorschlag seines Tübinger Amtskollegen Boris Palmer: Naldo sollte seine Wabenstruktur radikal vereinfachen und beispielsweise eine gemeinsame „Großwabe“ für Tübingen und Rottenburg (oder für den ganzen Landkreis) bilden – ähnlich wie es der Stuttgarter Verkehrsverbund 2019 machen wird.

Neher schlug vor, den Naldo-Geschäftsführer Dieter Pfeffer mal nach Rottenburg einzuladen, um die hiesigen Tarif-Probleme mit ihm zu besprechen.

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Erstellt:
5. Dezember 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
5. Dezember 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. Dezember 2018, 01:00 Uhr

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