Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Blanka

Blanka

In dem Spielfilm von den Philippinen setzt sich ein Straßenkind in den Kopf, eine Mutter zu adoptieren.

Blanka

Videoplayer konnte nicht geladen werden.

Philippinen 2015

Regie: Kohki Hasei
Mit: Jomar Bisuyo, Raymond Camacho, Cydel Gabutero

75 Min. - ab 6 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating

Film bewerten

rating rating rating rating rating
10.04.2018
  • Klaus-Peter Eichele

„Blanka“ lief in Tübingen bereits bei dem Frauenwelten-Filmfestival 2016. Unser Kritiker Klaus-Peter Eichele schrieb damals über den Film:

Ihren Vater hat sie nie gesehen; die Mutter hat sich irgendwann mit einem neuen Lover aus dem Staub gemacht. Seitdem lebt die elfjährige Blanka in der philippinischen Metropole Manila allein auf der Straße. Viel auszumachen scheint ihr das nicht. Schließlich gibt es genug dumme Touristen, die sich die 100-Euro-Scheine aus der Tasche ziehen lassen. Nur wenn sie andere Kinder mit ihren Müttern beobachtet, huscht ein Hauch von Traurigkeit über ihr Gesicht.

Das Spielfilmdebüt des japanischen Dokumentarfilmers Kohki Hase ist kein hartes Sozialdrama. Die dunkle Seite kindlicher Obdachlosigkeit wird allenfalls gestreift. Stattdessen rückt der Regisseur die Gewitztheit, mit der Blanka ihre Lage meistert, in den Fokus. Wenn Erwachsene Kinder adoptieren können, warum dann nicht auch umgekehrt, denkt sich das Mädchen - und bietet per Aushang 30000 Pesos für eine neue Mutter. Geborgenheit findet sie dann jedoch bei einem blinden Straßenmusiker. Der gutherzige Alte lehrt Blanka (gespielt vom philippinischen YouTube-Jungstar Cydel Gabutero) das Singen - was prompt einen Kneipenbesitzer sprudelnde Einnahmen wittern lässt.

Auf dem Weg zu einer (Ersatz-) Familie kommt es aber immer wieder zu Rückschlägen. Sie beschwören in der zweiten Filmhälfte einige hochdramatische Situationen herauf, zu deren Bereinigung der Regisseur auch mal ins Märchenhafte schwenkt. Erstaunlich ist auch, wie propper, mitunter geradezu lieblich er die in den Nachrichten meist zum gewaltverseuchten Moloch degradierte Megacity Manila zeichnet. Nicht dass Kriminalität und Korruption vollständig ausgeblendet würden - die Solidarität der Außenseiter ist aber letzten Endes mächtiger.

Spielplan

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

10.04.2018, 21:00 Uhr
Blanka





Wir bitten Sie, sachlich zu diskutieren und respektvoll miteinander umzugehen. Bitte kommentieren Sie mit Klarnamen und verzichten Sie auf externe Links. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen und Nutzer zu sperren. Genauere Regeln fürs Kommentieren finden Sie in unserer Netiquette .

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

 
Aus der Filmregion
Neueste Artikel
Zuschauer-Stimmen
Eine berührende Geschichte über van Goghs Leben und eine phantastische Arbeit vieler Künstler, welche die vielen Bilder van Goghs zum Leben erweckt haben. Als Kunstliebhaber muss man dieses einzigartige Gesamtkunstwerk unbedingt gesehen haben.
Eagle über Loving Vincent
Aus der Filmwelt
Neueste Artikel
Neue Trailer
Neueste
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram

Kino Suche im Bereich
nach Begriff

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular