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Mit Siebzehn

Mit Siebzehn

Französisches Drama um zwei 17-jährige Jungs, die sich nicht leiden können, ehe sie ihre Zuneigung füreinander entdecken.

Quand on a 17 ans

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Frankreich 2016

Regie: André Techiné
Mit: Sandrine Kiberlain, Kacey Mottet Klein, Corentin Fila, Alexis Loret, Jean Fornerod

114 Min.

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01.01.2017
  • Dorothee Hermann

Wie ein Sprung in einen eisigen See, riskant, lockend, und dabei von kristalliner Schönheit – so zeigt Altmeister André Téchiné („Coeurs Sauvages“) das explosive Gefühlsleben von Thomas (Corentin Fila) und Damien (Kacey Mottet Klein). Die beiden 17-Jährigen gehen in die gleiche Klasse, können einander aber nicht ausstehen. Ihr Hass ist so virulent, dass er sich in unvermittelten körperlichen Attacken Bahn bricht.

Während der Schöngeist Damien, Sohn der Landärztin der Gegend (Sandrine Kiberlain als Marianne), für Gedichte von Rimbaud ebenso empfänglich ist wie für die Feinheiten mathematischer Gleichungen, fühlt sich Thomas als Underdog. Er kommt von einem abgelegenen Bauernhof in den Bergen, wo seine Arbeitskraft dringender gebraucht wird als die Schulnoten.

So weit der erste Eindruck, der zwar Thomas‘ subjektiver Wahrnehmung entspricht, aber nicht unbedingt der seiner Eltern oder anderer Beteiligter. Das Bild von sich selbst und den anderen – es wird sich für die beiden Protagonisten beständig wandeln und dem Film seine vibrierende Spannung verleihen.

Den Anstoß gibt die Ärztin Marianne. Sie nimmt Thomas bei sich auf, als dessen Mutter ins Krankenhaus muss – gegen den empörten Widerstand des eigenen Sohns. Doch die vertrauensvolle Zuversicht Mariannes ist nicht so leicht zu trüben.

Gedreht wurde in den Pyrenäen, einem je nach Wetterlage atemberaubenden bis weglosen Schauplatz, der zur bildgewordene Topografie des schmerzhaft neuen Terrains des Erwachsenwerdens, der Sexualität und des Begehrens wird.

Vibrierendes Pubertätsdrama, das von den schnellen Reflexen eines Boxtrainings inspiriert scheint.

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01.01.2017, 11:11 Uhr
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Ein beeindruckender Film, der die Frage nach Schuld und Sühne stellt: inwiefern kann erlittenes Unrecht gegen anderes Unrecht aufgerechnet werden? Man fragt sich als Zuschauer fast ständig, was ist real und was ist (möglicherweise?) absurd: sowohl beim agieren von Martin als auch beim Verhalten des Arzt-Ehepaares im Kontakt miteinander und mit seinen Kindern. Interessant die distanzierte Kameraführung, erinnert mich irgendwie an Michael Haneke.
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