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Millionenschaden

Nach dem Großbrand auf dem Gestütshof

Eine denkmalgeschützte Lagerhalle brannte vollkommen aus. 30 Hengste wurden evakuiert.

17.08.2017
  • uk

In der Nacht zum Mittwoch ist es aus bislang unbekannten Gründen zu einem Großbrand mit Millionenschaden auf dem Gestütshof in St. Johann gekommen. Gegen ein Uhr wurde die Feuerwehr von Bewohnern über einen Brand auf dem Gestütshof informiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatten die Bewohner bereits begonnen, die Tiere aus den angrenzenden Ställen zu holen. Die denkmalgeschützte Lagerhalle, in der mehrere 100 Tonnen Getreide und Mineralfutter eingelagert waren, stand zu diesem Zeitpunkt bereits lichterloh in Flammen. Sie war nicht mehr zu retten und brannte kontrolliert ab.

Ziel der Löscharbeiten war es, die unmittelbar benachbarte, erst wenige Jahre alte neue Reithalle vor den Flammen zu retten. Dies ist gelungen. Auch die Stallungen konnten von der Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot mit über 140 Einsatzkräften und 30 Fahrzeugen aus der umliegenden Region vor Ort war, geschützt werden. Die dort beheimateten 30 Hengste ließ die Gestütsleitung vorsorglich in weiter entfernte Gebäude bringen. St. Johann ist eine Domäne des Landesgestüts in Marbach.

Keine Verletzten

Es wurden keine Personen oder Tiere verletzt. Der Rettungsdienst war vorsorglich mit sieben Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften im Einsatz. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 2 Millionen Euro.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei vor Ort übernommen. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Vormittagsstunden an. Glutnester mussten von einem Bagger auseinander gezogen werden. Auf Grund der starken Hitzeentwicklung in der Brandruine konnten die Brandsachverständigen mit ihrer Arbeit am Mittwoch aber noch gar nicht richtig beginnen, erklärte Polizeisprecher Michael Schaal.

Kein Hinweis auf Brandstiftung

Am Donnerstag kommen Brandermittler vom Landeskriminalamt hinzu. Erste Spekulationen, dass es sich bei der Brandursache um einen Blitzeinschlag handeln könnte, weist Schaal zurück. Das Gewitter sei im fraglichen Bereich um 19.30 Uhr vorüber gewesen. Gebrannt habe es aber erst um 1 Uhr. Hinweise auf Brandstiftung gebe es bislang aber auch keine.

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch machte sich am Mittwochmittag vor Ort ein Bild von den Schäden. Dabei bedankte sie sich auch persönlich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die dazu beigetragen haben, dass weder Menschen noch Tiere zu Schaden kamen.

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17.08.2017, 01:00 Uhr
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