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Zur bevorstehenden Bundestagswahl

Die Region wird wohl stark vertreten bleiben

Der Wahlkreis Tübingen hat es gut. Ihn vertreten in Berlin Abgeordnete aller Bundestagsparteien. So ungewöhnlich das ist: Es dürfte nach der Wahl in einem Monat bei vier Abgeordneten bleiben – selbst wenn FDP und AfD ins Parlament kommen und sich die Mandate künftig auf sechs Fraktionen verteilen.

23.08.2017
  • Renate Angstmann-Koch

Dabei sind die Tübinger Kandidaten Christopher Gohl (FDP, Listenplatz 13) und Dubravko Mandic (AfD, ohne Listenplatz) wohl chancenlos. Die vier derzeitigen Abgeordneten gelten jedoch in ihren Parteien als unverzichtbar. Sie erhielten nahezu sichere Plätze auf den jeweiligen Landeslisten.

Annette Widmann-Mauz, stellvertretende CDU-Landesvorsitzende und Mitglied im Bundesvorstand, ist auch Chefin der einflussreichen Frauenunion. Als Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium sitzt sie fest im Sattel. Auf der CDU-Landesliste steht sie gleich hinter Spitzenkandidat Wolfgang Schäuble – doch sie wird nicht auf die Liste angewiesen sein. Sie kann fest damit rechnen, erneut als Stimmenkönigin aus dem Rennen zu gehen.

2013 erhielt sie 46,9 Prozent der Erststimmen. Der Wahlkreis 290, zu dem neben dem Kreis Tübingen auch die sechs Zollernalb-Gemeinden Bisingen, Burladingen, Grosselfingen, Hechingen, Jungingen und Rangendingen gehören, ist seit jeher fest in CDU-Hand. Nur ein einziges Mal, 1998, gelang es Herta Däubler-Gmelin als Sozialdemokratin, direkt gewählt zu werden.

Martin Rosemann (SPD) kann kaum gegen Widmann-Mauz ankommen. Er landete 2013 abgeschlagen auf Platz zwei mit 20,4 Prozent. Der Arbeitsmarkt- und Rentenexperte der SPD steht aber auf dem starken Listenplatz 14. Vor vier Jahren errang die baden-württembergische SPD 20 Mandate.

Die Südwest-Grünen entsenden derzeit 10 Abgeordnete. Ihr früherer Landesvorsitzender und wohnungspolitischer Sprecher Chris Kühn hat Platz 6, rechnet also ebenfalls erneut mit einem Mandat. Darauf hofft auch die Reutlinger Abgeordnete Beate Müller-Gemmeke mit Listenplatz 7.

Heike Hänsel, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, führt mit Bernd Riexinger die Landesliste der Linken an, die bisher fünf baden-württembergische Abgeordnete stellt. Auch Hänsel bleibt wohl im Bundestag. Hoffnungen kann sich auch der frühere Tübinger Europaabgeordnete Tobias Pflüger mit Platz 4 machen. Er kandidiert im Wahlkreis Freiburg.

Auch die Reutlinger Linken-Stadträtin Jessica Tatti mit Platz 5 hat gute Chancen, ins Parlament zu kommen. Das Direktmandat im Nachbarwahlkreis dürfte erneut Michael Donth (CDU) erringen, der vor vier Jahren bei 51,9 Prozent landete. Auch Pascal Kober (FDP) hat mit Platz 4 große Chancen.

Der Wahlkreis Reutlingen könnte also ebenfalls vier Kandidaten durchbringen und mit Tübingen gleichziehen. Unverdient ist die starke Vertretung der Region nicht. In Tübingen verläuft der Wahlkampf ungewöhnlich inhaltsreich. Das zeigen schon die vielen Podiumsdiskussionen, zu denen die verschiedensten Veranstalter laden.

Zum Dossier: Bundestagswahl 2017

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23.08.2017, 01:00 Uhr
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