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Wie können sich Anwohner schützen?
Bild: Gina Sanders - Fotolia
Wohnungseinbrüche

Wie können sich Anwohner schützen?

10.05.2017
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Auch hier in der Region kommt es immer wieder zu Einbruchsdelikten in Wohnungen und Firmengebäuden. Die meisten Täter konnten unbemerkt wieder entkommen. Dies schürt natürlich die Ängste, als Privatperson in das Visier der Diebe zu gelangen. Doch was ist zu tun, um sich selbst vor einem Einbruch zu schützen?

Sicherheitsbewusstes Verhalten

Zunächst ist es das eigene Verhalten, welches das Risiko eines Einbruchs mitbestimmt. Gerade in kleinen Gemeinden verzichten viele Anwohner darauf, bei jedem Verlassen des Hauses die Haustüre zu verschließen. Entdeckt ein Einbrecher eine solche Gelegenheit, ist ein Diebstahl allerdings kaum mehr zu verhindern. Weiterhin sollten sich Anwohner nicht darauf verlassen, dass die Diebe nur in der Nacht zuschlagen. Aktuell verzeichnet die Polizei vermehrt Fälle, in denen die Einbrecher gezielt die Stunden des Vormittags ausnutzen, solange die Anwohner ihre Kinder in die Schule bringen und selbst zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren.

Die Crux der Ermittlungen

Sollte es zu einem Einbruch kommen, so sind zwingend Maßnahmen zu ergreifen. So kann die Beauftragung eines Privatdetektivs, wie es bei der Lentz Detektei möglich ist, zur Ermittlung stichhaltiger Beweise führen. Die Beamten der Landespolizei in Baden-Württemberg erreichte in den vergangenen Jahren nur eine Aufklärungsquote von rund 15 Prozent der Fälle, obwohl Präsident Gerhard Klotter die Steigerung auf 20 Prozent proklamierte. Der Einsatz der Beamten ist vor allem wichtig, um auch bei der Versicherung Erstattungen für entwendete Wertgegenstände durchsetzen zu können.

Fenster und Türen sichern

Neben dem richtigen Verhalten gibt es auch mechanische Maßnahmen, welche das Risiko eines Einbruchs deutlich senken können. Dazu zählt die adäquate Sicherung aller Fenster und Türen, über die sich der Einbrecher Zugang zur Wohnung verschaffen könnte. Die entsprechenden Vorrichtungen für ein einzelnes Fenster sind oft schon für rund 40 Euro zu haben. Ebenso wichtig ist allerdings die fachgerechte Installation, damit sie ihre volle Wirkung entfalten können. Wer aus Kostengründen nicht alle Fenster sichern möchte, sollte den Fokus auf besonders leicht zugängliche Zugänge legen, die der Einbrecher zum Beispiel über den Balkon oder den Garten erreichen könnte.

Kein hundertprozentiger Schutz

Bei einem Einbruch in Dußlingen beispielsweise konnte selbst die beauftragte Sicherheitsfirma den Einstieg in das Gebäude nicht verhindern. Der Angestellte stellte erst deutlich später ein zerbrochenes Fenster fest, durch welches der Einbrecher ins Innere des Gebäudes eindringen konnte. Am Ende sorgen selbst solch hochwertige Maßnahmen nicht für einen hundertprozentigen Schutz vor jeglicher Gefahr. Doch sie sind zumindest dazu in der Lage, den Einbrecher für mehrere Minuten am Zutritt zu hindern. Damit jeder Sekunde für ihn die Gefahr steigt, auf frischer Tat entdeckt zu werden, geben viele Diebe schon im Vorfeld auf und machen sich aus dem Staub.

Noch ist ein Einbruch in wie in Dußlingen ein Ereignis, welches für große Aufmerksamkeit sorgt. Da es im gesamten letzten Jahr in der schwäbischen Gemeinde mit rund 5.500 Einwohnern nur eine Handvoll Vorfälle gab, ist keinesfalls Panik angebracht. Trotzdem ist es nie ein Fehler, frühzeitig an entsprechende Sicherungsmaßnahmen zu denken.

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10.05.2017, 15:13 Uhr
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