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Manager auf Profilsuche
Der ehemalige Lizenzspieler Hasan Salihamidzic hat inzwischen als Sportdirektor seinen Stammplatz am Spielfeldrand. Foto: dpa
FC Bayern

Manager auf Profilsuche

Der langjährige Profi und Publikumsliebling Hasan Salihamidzic ist seit 100 Tagen Sportdirektor. Im Windschatten des Trainers Jupp Heynckes versucht er sich zu etablieren.

08.11.2017
  • DPA

München. Die branchenübliche Schonfrist von 100 Tagen hätte sich Hasan Salihamidzic im neuen Amt auch gewünscht. Aber in der kurzen Zeitspanne seit der überraschenden Präsentation des Ex-Profis als Sportdirektor von Bayern München am 31. Juli überschlugen sich beim Rekordmeister die Ereignisse: Ein holpriger Saisonstart, nörgelnde Stars, ein frühzeitiger Trainerwechsel und Vorurteile über die Eignung des Neuen als Nachfolger von Matthias Sammer erschwerten Salihamidzic die Einarbeitung in eine Position, deren öffentliche Wahrnehmung sehr groß ist.

Als Glücksfall – gerade auch für den Sportchef-Novizen – könnte sich Jupp Heynckes erweisen. Die Rückkehr des Triple-Trainers von 2013, der die Bayern als Nachfolger von Carlo Ancelotti mit sieben Siegen am Stück wieder auf Erfolgskurs brachte, eröffnet Salihamidzic die Chance, im Windschatten von Heynckes Profil zu gewinnen. Denn der 40-Jährige, der heute seit 100 Tagen Sportdirektor ist, ist aktuell nicht mehr permanent als Krisenmanager gefragt; eine Rolle, in der er auch mangels Erfahrung keine gute Figur abgab.

Salihamidzic erschwerte sich den Start mit ungeschickten Auftritten. Der Champions-League-Sieger von 2001 musste schnell erkennen, dass er als Sportdirektor nicht mit Sprechblasen wie zu Spielerzeiten durchkommt. Uli Hoeneß sagte voraus, dass Salihamidzic die weitere Einarbeitung unter Heynckes viel leichter fallen werde. Der Sportdirektor stimmt bereits zu. „Es macht wirklich Spaß, mit Jupp zusammenzuarbeiten. Ich kann mich auf meine Sachen konzentrieren.“

Die Zuständigkeit reicht über den öffentlichkeitswirksamen Part beim Profiteam weit hinaus. Salihamidzic soll dabei das Bindeglied zwischen Trainer und Mannschaft sowie Profiabteilung und Verein sein. dpa

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08.11.2017, 06:00 Uhr
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