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Wahre Lügen

Verrätselter Erotikthriller über das Showbiz vor und hinter den Kulissen.

Verrätselter Erotikthriller über das Showbiz vor und hinter den Kulissen.

WHERE THE TRUTH LIES
Kanada

Regie: Atom Egoyan
Mit: Kevin Bacon, Colin Firth, Rachel Blanchard

- ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

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Film bewerten

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24.11.2015
  • ST

Französisch in der Schule ist für den Gymnasiasten Henrik (François Göske) der Schrecken schlechthin, und Frankreich der Inbegriff des Uncoolen. Dumm nur, dass seine neue Flamme Valerie (Paula Schramm) bis ins Mark frankophil ist. Um der ahnungslos Angebeteten nahe zu sein, nimmt der Bub die Tortur einer Schüleraustausch-Fahrt ins Nachbarland auf sich und lässt sich dort angewidert ins Joch des Begrüßungsknutschens, Rotweinschlürfens und Chansonträllerns spannen. Ungemach droht auch von den Einheimischen und deren Klischee-bekanntem Hang zu l‘amour.

Weil der Film von RTL-„Schulmädchen“-Macher Christian Ditter jedoch pädagogisch wertvoll ist, sind die gröbsten antifranzösischen Affekte alsbald überwunden und nach einigen Genre-üblichen Ver(w)irrungen auch die ersten Lektionen in Sache Liebe unter Dach und Fach.

Leider kratzt die über weite Strecken beschwingte Teeniekomödie zum Ende hin die Kurve ins Kreuzbiedere. Warum Henrik die Avancen einer schönen, klugen und charmanten Französin ausschlägt und stattdessen treudoof sein hausbackenes Germanenmädel anschmachtet, verstehe, wer will.

Spielplan

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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10.06.2006

12:00 Uhr

Christian schrieb:

Ein Wort trifft den Film wohl am besten: verwirrt. Das trifft auf die Handlung und die Darstellung zu, wie auch inhaltlich auf den Zustand der Protagonisten (v.a. im Hinblick auf ihre Sexualität).
Dazu dann noch ein ungelöster Mordfall, über den eine aufstrebende Journalistin 15 Jahre später wieder stolpert und klären kann.
An Originalität überschlägt sich der Film also bei weitem nicht.
Fazit: schwach



 
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... Der Film ist in 3 Teile eingeteilt und mit über 2 Stunden Länge viel zu lang. Es ist eine Mischung aus mozartesker Verwechslungskomödie und tarentinischer Brutalität und bogarteskem Dandygetue. Die Auflösung der Story ergibt sich schon relativ früh im Film, deswegen fand ich den Schluss zu lang. Außerdem: Viel zu wenig Eindrücke aus Südkorea aus der Zeit vor WW2. Die Story hätte völlig beliebig zu jedem Zeitpunkt überall stattfinden können. Hier wurde eine Chance vertan, schade, deshalb von mir nur 3 Sterne..
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