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Verführung einer Fremden

Krimi über eine Journalistin, die im Internet Jagd auf den Mörder ihrer Freundin macht.

Krimi über eine Journalistin, die im Internet Jagd auf den Mörder ihrer Freundin macht.

PERFEDT STRANGER
USA

Regie: James Foley
Mit: Halle Berry, Bruce Willis, Giovanni Ribisi, Gary Dourdan

- ab 16 Jahren

Tagblatt-Wertung

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24.11.2015
  • ST

An Oliver Pocher kommt man schwer vorbei. Wer seine Fernseh-Comedys meidet, dem ist er bestimmt schon als Skandalnudel bei „Wetten dass“ oder in den Werbespots für einen Mediamarkt über den Weg gelaufen. In seinem ersten Kinofilm spielt er nun einen verzweifelten Großstadt-Single, der sich mit Gewalt in eine Beziehung stürzen möchte. Doch je krampfhafter er sich um die Mädchen bemüht, desto peinlicher und desaströser geraten seine Anmach-Versuche. Und wenn‘s dann doch mal funkt, handelt es sich natürlich um die Flamme seines besten Kumpels.

Das Strickmuster ist aus Dutzenden Loser-Komödien bekannt, wird aber recht ansprechend variiert. Pochers durchaus einzigartiger Humor-Mix aus Sanftmut, Tollpatschigkeit und Proll-Attitüde gebiert einige niedliche Gags, und nebenbei werden ein paar heiße Eisen wie die Amerikanisierung der Café-Kultur gefällig anparodiert. Auch Ikea und die Mobilfunkbranche bekommen verdiente Tritte gegens Schienbein.

Insgesamt krankt der Film aber daran, dass er sich partout nicht entscheiden will, ob er eine Sketchparade oder lieber eine Handlungskomödie sein will. Um als letztere zu überzeugen, hätte es erheblich mehr Feinarbeit sowohl an der Geschichte als auch an den Nebenfiguren bedurft, die wie Anke Engelke zum bloßen Stichwortgeben verdammt sind.

Spielplan

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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Schlichtweg genial ist an diesem strunzöden, oft lachhaften, aber nie wirklich lustigen Film eher mal gar nix. der Humor ist seicht, platt und bemüht, was dann gar mehr an einen teutonischen Genrevertreter gemahnt. von französischer Leichtigkeit und Spritzigkeit iss hier nix zu sehen. Einzig das engagierte Spiel der immer irgendwie knuffigen, sympathischen Virginie Efira rettet die cineastische Stinkbombe vor dem Totalabsturz. Um den Tagblatt-Kritiker indes muss man sich langsam wirklich Sorgen machen ...
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