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Sharkwater

Etwas zu pathetische Wiedergutmachung an einer zu Unrecht verdammten Spezies.

Etwas zu pathetische Wiedergutmachung an einer zu Unrecht verdammten Spezies.

Sharkwater

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© null 02:16 min

Dokumentarfilm
Kanada

Regie: Rob Stewart


- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

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23.11.2015
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Zur ewigen Schande gereicht dem Kino das Zerrbild, das es in Dutzenden Filmen vom Hai gezeichnet hat. Monster, Menschenfresser, das Böse schlechthin – alles Lüge, wie jetzt die Doku des Kanadiers Rob Stewart nachweist. Stewart hat sein Leben dem Studium der Haie verschrieben und im Grunde nur Gutes über die „Architekten der Unterwasser-Welt“ und die „Bewahrer des maritimen Ökosystems“ herausgefunden. Vor unsereins nehmen sich selbst die Gewaltigsten unter ihnen am liebsten in Acht: Fünf tödliche Attacken verzeichnet die Statistik im Schnitt pro Jahr; Elefanten und Krokodile schaffen ein Vielfaches.

Tatsächlich ist nicht der Hai der Feind des Menschen, sondern umgekehrt: Ihre vor allem in Asien begehrten Flossen haben zu einer gnadenlosen Hatz geführt, die Bestände dramatisch dezimiert. Der Regisseur illustriert seine Liebeserklärung mit beinahe friedlichen Unterwasseraufnahmen, ergänzt um eloquente Biologen-Statements und eine Reportage über Öko-Aktivisten im Kampf gegen professionelle Haischlächter.

Allerdings schlägt seine engagierte Lobbyarbeit für die „missverstandene Spezies“ zuweilen in missionarischen Übereifer mit Scheuklappen um. Dass manchen Fischer nicht böser Wille, sondern existenzielle Not zur lukrativen Haifischjagd treibt, kommt dem Naturfanatiker nicht in den Sinn.

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23.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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Die Story und die Figuren sind derart schlicht, dass der Film schon nach 30 Minuten sein natürliches Ende hätte finden können. Leider dehnt er seine Ideenlosigkeit auf geradezu peinliche 83 Minuten aus. Kopfschüttelnd frage ich mich, wie so ein Film es überhaupt in ein Tübinger Kino mit Anspruch geschafft hat.
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