Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Robocop

Robocop

Neuauflage des Science-Fiction-Klassikers aus dem Jahr 1987 mit Joel Kinnaman in der Rolle des Hybrids aus Mensch und Roboter.

Jetzt im Kino: Die Kampfmaschine kommt einer Intrige auf die Spur - "Robocop"

Videoplayer konnte nicht geladen werden.

Jetzt im Kino: Die Kampfmaschine kommt einer Intrige auf die Spur - "Robocop" --

02:06 min

USA

Regie: José Padilha
Mit: Joel Kinnaman, Gary Oldman, Samuel L. Jackson

- ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

rating rating rating rating rating

Film bewerten

rating rating rating rating rating
03.02.2014
  • Dorothee Hermann

Im Jahr 2028 ist der multinationale Megakonzern OmniCorp globaler Marktführer für Robotertechnologie. Die von ihm produzierten Drohnen werden weltweit eingesetzt und sichern OmniCorp ein beachtliches Vermögen. Zu dieser Zeit versucht der engagierte Polizist Alex Murphy (Joel Kinnaman) die steigende Kriminalität und Korruption in seiner Heimatstadt Detroit mit allen verfügbaren Mitteln zu bekämpfen. Als er im Dienst schwer verletzt wird, ist dies für OmniCorp die Gelegenheit, seine umstrittene Technologie endlich zum Einsatz zu bringen.

Der Plan ist, im von Verbrechen verwüsteten Detroit den perfekten Polizisten zu schaffen: einen Gesetzeshüter, der halb Mensch und halb Roboter ist. Die medizinische Expertise liefert der Arzt Dr. Norton (Gary Oldman). Der Mediziner ist eine Figur aus dem 20. Jahrhundert, während seine junge Kollegin Kim die Gegenwart repräsentiert. So gibt sich das Remake des Ur-RoboCop von Paul Verhoeven (1987) als Scharnier zwischen den Zeiten, zwischen den Sphären von Fabrik und Labor.

Murphy hat nur eine Überlebenschance: als maschinell perfektionierte, überlebensgroße Ausgabe seiner selbst. Als Cyborg-Cop in schwarzer Biker-Montur fackelt er nicht lange, Tatverdächtige zur Strecke zu bringen. Gleichzeitig ist er ein Versehrter, ein gebrochener Mann, dem der Kontakt zu seiner Familie verwehrt ist – oder gar nur „eine Maschine, die sich für einen Menschen hält“? Anders als die Vorlage wirkt der Film eher moralisch als subversiv: In der schier unverwundbaren Kampfmaschine entdeckt er die Verletzlichkeit des neuen Mannes, der sehr genau wahrnimmt, was in seinem kleinen Sohn vorgeht.

Von den rechten Phrasen des Privat-TV-Moderators (salbungsvoll-doktrinär: Samuel L. Jackson) aus der Rahmenhandlung kann man nur hoffen, dass sie als Realsatire gemeint sind – um den unglücklichen Schwarzen Ritter in ein Geflecht von Medien, Politik und militärisch-industriellem Komplex einzubetten.

Spielplan

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

03.02.2014, 12:00 Uhr | geändert: 19.03.2014, 12:00 Uhr

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
 
Aus der Filmregion
Neueste Artikel
Zuletzt kommentiert
„Das Roadmovie scheitert an seiner biederen Inszenierung. Statt Magie gibt es ein klischeehaftes Frankreichbild“ (epd Film). Diesem Zitat ist absolut nichts hinzuzufügen. Der Film ist langatmig, langweilig, absolut vorhersehbar.
Elli Emann über Paris kann warten
Open Air Kinos in der Region
Sommernachtskino

Großes Kino unterm Sternenhimmel: Hier erfahren Sie, welche Filme diesen Sommer open air zu sehen sind. Und Sie können mitbestimmen, welches der TAGBLATT-Wunschfilm beim Tübinger Sommernachtskino 2017 wird.
Aus der Filmwelt
Neueste Artikel
Nachruf · Martin Landau Zwischen B-Film und Oscar-Ehren
Nachruf · George A. Romero Er hauchte den Zombies Leben ein
Gute und schlechte Küsse auf der Leinwand Bogart musste sich auf ein Höckerchen stellen 
Sofia Coppola über „Die Verführten“ „Ich wollte die weibliche Sicht der Dinge zeigen“
Regisseur John G. Avildsen Der „König der Underdogs“ ist tot
Neue Trailer
Neueste
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram

Kino Suche im Bereich
nach Begriff

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-0
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934166
wip@tagblatt.de

Zum Kontaktformular