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Lo que se de Lola

Als Lola in Léons Nachbarschaft zieht, hält sie zugleich Einzug in die Eintönigkeit seines Lebens.

Als Lola in Léons Nachbarschaft zieht, hält sie zugleich Einzug in die Eintönigkeit seines Lebens.

L QUE SE DE LOLA
Spanien

Regie: Javier Rebollo
Mit: Michaël Abiteboul, Lola Dueñas

- ab 0 Jahren

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24.11.2015
  • von che

Mit seinen Kurzfilmenhat der Madrilene die einschlägigen Festivalpreise im Dutzend abgeräumt. Im Vorjahr hat der 37-jährige Javier Rebollo nun seinen ersten langen Spielfilm vorgelegt. Er handelt von León, einer Panzerechse von Mann, der nach dem Tod seiner Mutter ohne jeden Sozialkontakt in einem Pariser Wohnsilo vegetiert. Allerdings hat er ein Auge auf seine Nachbarin geworfen, eine verhuschte Spanierin (Lola Dueñas aus „Volver“), die sich als wandelnde Werbetafel und Gelegenheits-Hure mühsam über die Runden quält. Sie anzusprechen traut sich León jedoch nicht. Stattdessen folgt er ihr heimlich auf Schritt und Tritt, sogar zum Familienbesuch nach Spanien, und protokolliert ihre Tagesabläufe akribisch.

Von thematisch ähnlichen Filmen unterscheidet sich „Lola“, dass Rebollo weder Suspense noch voyeuristisches Kapital aus der Konstellation schlägt. Vielmehr kreiert er messerscharfe Bilder, die sowohl die Einsamkeit und Isolation der beiden, als auch die merkwürdige Intimität dieser Amour par distance spürbar machen.

In Spanien stießen „Lola“ und der Serra-Film auf nur mäßiges Interesse. So teilt die neue spanische Welle vorerst das Schicksal der von den „Cahiers du Cinéma“ proklamierten „Nouvelle vague allemande“, die ebenfalls fast unbeachtet vom Publikum wogt. Rebollo sieht‘s mit Galgenhumor: „Ich mache gern Filme für Leute, die in der ersten Reihe sitzen und gar nicht merken, wie das Kino hinter ihnen leerer wird.“

Spielplan

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24.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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Lo que se de Lola





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… Natürlich muss jemand, der sich so lange mit dem Ausmaß des Problems befasst hat und gesehen hat, wie einfach es ist, die Lösung zu leben, übereifrig werden und evtl. fanatisch klingen. Für Public Relations fehlt der Regisseurin die Ausbildung und die Meister der Propaganda sitzen eben in den Werbeabteilungen der Tabak-& Fastfoodkonzerne und sorgen weiter für "Nach-mir-die-Sintflut-Konsum". Doch sie als Dschihadist zu beschuldigen?!? Ist DIESES Wort wirklich für übereifrige Aktivisten&Weltverbesserer, die keiner Fliege was zu leide tun, angebracht? Und Demagogie? Wo ist die Rolle der Presse? Wollen Sie wirklich polarisieren, der Divide&Conquer-Strategie Munition liefern und Öl ins Feuer gießen? DAS ist Demagogie. 
Mark Gessat über Hope For All
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