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Beltracchi - Die Kunst der Fälschung

Beltracchi - Die Kunst der Fälschung

Doku-Porträt des Mannes, der mit seinen Fälschungen 40 Jahre lang die internationale Kunstszene hinters Licht geführt hat.

Jetzt im Kino: Der Mann, der die Kunstwelt foppte - "Beltracchi"

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Jetzt im Kino: Der Mann, der die Kunstwelt foppte - "Beltracchi" --

02:14 min

Deutschland

Regie: Arne Birkenstock
Mit: Wolfgang Beltracchi, Helene Beltracchi, Hendrik Hanstein

- ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

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17.03.2014
  • Klaus-Peter Eichele

Rembrandt? Kein Problem. Vermeer? Gar nicht schwierig. Leonardo? Ein Kinderspiel. Offenbar juckt es Wolfgang Beltracchi noch immer den Fingern, jene Tätigkeit auszuüben, wegen der er 2011 zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Über einen Zeitraum von 40 Jahren hat er hunderte selbst gemalte Bilder als echte Pechsteins oder Campendonks ausgegeben und mit dem Segen gutgläubiger Experten an Sammler und Museen verkauft. Vom Erlös gönnte er sich und seiner Familie ein Luxusleben, bis er 2008 wegen eher kleiner Nachlässigkeiten den Fahndern ins Netz ging.

In Arne Birkenstocks Dokumentarfilm erzählt und demonstriert Beltracchi sichtlich vergnügt, wie es ihm gelungen ist, die Fachwelt zu foppen. Dazu bedurfte es nicht nur eines perfekten Pinselstrichs, sondern auch viel logistischen Drumherums: vom Aufspüren der Lücken in den Werkgeschichten einzelner Künstler über den Kauf historischer Leinwände auf Flohmärkten bis zum Staub (und manchmal auch dem Geruch) der Jahrzehnte, mit denen er die Fälschungen abschließend versah.

Das mag ein Gericht kriminelle Energie nennen; im Film wirkt Beltracchi, der seine Haftstrafe im offenen Vollzug verbüßt, jedoch nicht wie ein Schwerverbrecher. Vielmehr inszeniert er sich (mit freundlicher Unterstützung des Regisseurs) als sympathisches Schlitzohr wie aus einer klassischen Gaunerkomödie, dessen Machenschaften das Publikum mit klammheimlicher Freude quittiert. Geschädigt wurden ja größtenteils nur Personen und Institutionen, die so etwas wegstecken können. Und hat nicht ein nach immer neuen Anlageobjekten gierender Kunstmarkt über all die Jahre ganz gut mit Beltracchi gelebt? Fast alle Akteure, lässt jedenfalls ein Insider im Film durchblicken, wären glücklich gewesen, wenn dieser Schwindel niemals aufgeflogen wäre.

Dokumentarischer Mix aus Kunstkrimi und Gaunerkomödie. Sehr vergnüglich.

Spielplan

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17.03.2014, 12:00 Uhr | geändert: 10.04.2014, 12:00 Uhr

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I like that comment "Denzel Washington redet einfach zu viel"! Das bringt das Problem mit diesem Schauspieler auf einen Punkt. Die Filme, die er macht, hören sich spannend an, sind aber stinklangweilig und viel zu lang und außerdem redet der Denzel die ganze Zeit. Ich habe den Film gesehen mit dem Zug, der sich selbstständig macht (gähnend langweilig), mit dem Piloten, der alkoholisiert fliegt (nach dem Film haben wir uns dumm angeschaut und uns gefragt, wer die blöde Idee hatte, in diesen Film zu gehen). Diesen Film werde ich mir NICHT anschauen, der wirkt schon so holzschnitzartig, dass mir der Trailer reicht. Außerdem finde ich blöd, dass Denzel Washington als privelegierter Mensch das Rassissmusproblem immer unter den Teppich kehrt, nach dem Motto: Leute werden immer und überall benachteiligt, da braucht sich keiner so anzustellen..
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