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Animals in Love

Animalische Anmut und Leidenschaft satt, ein Vergnügen für Tierfilmfreunde.

Animalische Anmut und Leidenschaft satt, ein Vergnügen für Tierfilmfreunde.

Animals in Love

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© null 01:28 min

LES ANIMAUX AMOUREUX
Dokumentarfilm - Frankreich

Regie: Laurent Charbonnier


- ab 0 Jahren

Tagblatt-Wertung

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23.11.2015
  • Thomas Ziegner

Fast zweihundert Arten hat der Tierfilmer Laurent Charbonnier („Nomaden der Lüfte“) gecastet, rund achtzig treten auf in seinem weitgehend auf Off-Kommentare und damit auf menschelnden Kitsch verzichtenden Film „Animals in Love“.

Das Konstrukt „Liebe“ dem Sammelsurium von allermeist wundervollen Aufnahmen überzustülpen, ist sowohl anthropo- wie zoo-logisch falsch. Aber das schadet kaum, weil die Bildsequenzen, obwohl gelegentlich unter zu schnellen Schnitten leidend, für sich sprechen und die Musik vom Minimalisten Philip Glass sich nicht durch spätromantischen Ausdrucksfuror auszeichnet.

In der praktizierten Liebe unter Menschen, der fleischlichen, darf es zu zeiten animalisch zugehen, und der abwertende Gebrauch dieses Eigenschaftsworts dürfte nach dem Anschauen dieses Films schwer fallen. Unwiderstehliche, verführerische Beispiele der (nun ja, instinktgesteuerten) Kunst des Balzens haben Charbonnier und sein Team eingefangen, und das Winkerkrabbenmännchen, das den Weibchen mit einer Zange zuwinkt, während es mit der anderen ein Duell mit einem Rivalen austrägt, scheint einem Mantel- und Degenfilm entsprungen.

Toll treiben es die Kängurus, genüsslicher einige andere Arten, und das Zeug zu Publikumslieblingen haben die nächsten Verwandten im Tierreich, die Menschenaffen. Allzu Bizarres wie die Praktiken einiger Insekten und Würmer spart der Film aus, demonstriert dafür eine humane Sicht: Sexualität als eine Hauptquelle von Lust und Genuss.

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23.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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...  Der beste Film, den ich seit langem gesehen habe: Unterschiedliche Protagonisten versuchen jeder auf seine Art, sich durch das Menschenaffentum zu schlagen. Sie tun das mit Witz, Einfallsreichtum und Zusammenhalt. Zunächst will ihnen das auch gelingen, dann werden Ihnen doch zu viele Steine in den Weg gelegt. Die Aufnahmen der einzelnen Szenen sind grandios, die Musik ist spitze, und die Handlung ist bitter-böse-humorvoll. Gut fand ich die Szene, als der Typ bei der Polizei sitzt und die seine Finger anbscannen und seine Hand in einen Scanner legen. Und dann das Geräusch von diesem absurden Gerät in die Stille des Kinosaals hinein, super! Oder der Bulle, dessen Finger wie eine blinde Krähe über der Tastatur kreist, bevor sie dann gnadenlos zuschlägt
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