Sport

Zuschauer dürfen wieder in die Stadien

Profiligen sollen 20 Prozent der Plätze besetzen. Probephase läuft sechs Wochen.

16.09.2020

Von DPA

Frankfurt/München. Die Zeit der Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga und den anderen großen Profiligen ist vorerst vorüber. Die Länder einigten sich auf eine flächendeckende Fan-Rückkehr in die Fußballstadien und Sporthallen. In einer sechswöchigen Testphase ist zunächst eine Auslastung von maximal 20 Prozent der jeweiligen Kapazität erlaubt. Ende Oktober soll die Lage neu bewertet werden. „Es soll eine Art Experiment werden, ein Probestart“, kündigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) an. Die Einigung betrifft nicht nur Fußball, sondern auch Volleyball, Handball, Basketball oder Eishockey.

Die von den Chefs der Staatskanzleien beschlossene Teilzulassung von Zuschauern unter Corona-Bedingungen verschafft dem gesamten Profisport bessere wirtschaftliche Perspektiven bei der Bewältigung der Corona-Krise. Allerdings ist offen, ob alle Vereine die Freigabe wegen der Kurzfristigkeit noch umsetzen können. Bereits am Freitagabend eröffnet Rekord-Champion Bayern München gegen den FC Schalke 04 die Spielzeit 2020/21.

Bislang war eine bundeseinheitliche Regelung bei der Fan-Rückkehr in die Stadien erst im Laufe des Oktobers erwartet worden. Doch der Druck, gemeinsam vorzugehen, war in den vergangenen Wochen gestiegen, weil lokale Gesundheitsbehörden sehr unterschiedliche Zahlen von Zuschauern genehmigten. dpa

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Erstellt:
16. September 2020, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
16. September 2020, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. September 2020, 06:00 Uhr

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