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Opel

Zum Erfolg verdammt

Nach 88 Jahren endet das Kapitel General Motors für den traditionsreichen deutschen Autobauer. Endlich, muss man sagen.

07.03.2017

Von ROLF OBERTREIS

Spätestens seit den achtziger Jahren hatte sich abgezeichnet, dass beide Firmen nicht zusammenpassen. Die Amerikaner haben den deutschen und europäischen Automarkt und die Bedürfnisse ihrer Kunden dort nie wirklich verstanden und nie ein ausgewiesenes Interesse für Opel signalisiert. Jahrelang wurden aus Detroit US-Manager an die Spitze nach Rüsselsheim geschickt, mitunter nur für Monate, die weder Ahnung vom deutschen noch europäischen Markt hatten. So war der schleichende Niedergang von Opel faktisch vorgezeichnet.

Erst mit dem Amtsantritt von Mary Barra bei GM Anfang 2014 und dem von Karl-Thomas Neumann bei Opel ein Jahr zuvor schien sich das Blatt zu wenden. Tatsächlich wurden in Rüsselsheim erkennbare Fortschritte verzeichnet. Es wurden gute neue Autos gebaut, die Marke gewann auch dank pfiffiger Werbung an Ansehen.

Kommt deshalb die Übernahme durch PSA zur Unzeit? Nein: Denn mit den Franzosen verstehen sich die Opelaner sehr gut. Allerdings darf man sich auch keinen Illusionen hingeben. Auch PSA will mit Opel Geld verdienen, Almosen werden vom Paris aus nicht verteilt. Opel bleibt zum Erfolg verdammt.

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Erstellt:
7. März 2017, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
7. März 2017, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. März 2017, 06:00 Uhr

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