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Bei Wein und Hefekranz

Zum 38. Mal in Folge präsentiert Wilhelm König die Reutlinger Mundartwochen

Die Zahl 40 ist für Schwaben eine magische Zahl. Für Wilhelm König, dem das Schwäbische Elixier ist, gilt das besonders. Zwei Jahre fehlen ihm noch, um die 40. Mundartwochen zu verkünden, die er seit 1976 Jahr für Jahr zelebriert – heuer also die 38. Auflage.

19.02.2013
  • Bernd Ulrich Steinhilber

Reutlingen. Dabei hat Wilhelm König die 40 fest im Blick: „Wir steuern geradewegs darauf zu“, freute er sich bei einen Pressegespräch in der Reutlinger Volksbank, wo die 38. Mundartwochen vom 1. bis 16. März residieren. An Königs Seite Volksbankchef Josef Schuler, treuer und unverzichtbarer Sponsor der Mundartwochen.

„Die Volksbank ist für uns eine Garantie, dass wir etwas riskieren können“, ist so ziemlich das Erste, was König verlautbart. Sie stelle Räume und Technik zur Verfügung. Und fast etwas bescheiden schon fügt er hinzu: „Ohne Zuschüsse sind die Mundartwochen nicht zu machen. Diese Bemerkung schließt die Stadt Reutlingen ein, die mit 3000 Euro dabei ist, und das Regierungspräsidium, das wieder 2000 Euro zum Gelingen des Reutlinger Sprach-Folklore-Festivals beisteuert – was dazu beigetragen hat, dass die Reutlinger Mundartwochen die älteste Reihe ihrer Art im deutschsprachigen Raum sind. Und obendrein ein „Entdeckerfestival“. Bruno Jonas habe hier schon gastiert, als er noch ein ganz Unbekannter war.

Auch in diesem Jahr sind es wieder sieben Veranstaltungen, sechs davon in den Räumen der Volksbank, Gartenstraße 33 – eine im Spitalhof am Markt.

Den Auftakt der Mundartwochen machen am Freitag, 1. März, 20 Uhr, die beiden Musikgruppen „Heilixblechle“ aus Oberschwaben und „d‘ Gälfiäßler“ aus Baden. Dabei spannen die Blechbläser aus Oberschwaben einen musikalischen Bogen von der Renaissance bis zur Moderne, derweil das Quartett aus Baden seiner Spielleidenschaft mit 150 Instrumenten frönt. Ihm geht der Ruf voraus, die Bühne in eine „tönende Sperrmüllhalde zu verwandeln“.

„Schwäbisch isch gsond“, behauptet die, laut König, erfolgreichste schwäbische Gitarrengruppe, Ernst & Heinrich alias Ernst Mantel und Heinrich Reiff. Am Samstag, 2. März, 19 Uhr, präsentieren sie wieder eine Mischung aus Comedy, Liederabend, Kabarett, Melodien und Parodien.

Als „Völkerverständigungs-Duo“ sehen sich Helge & das Udo – der Kieler Helge Thun und der „ganzkörperkomische Schwabe“ Udo Zepezauer mit „Sonst macht ‘s ja keiner am Donnerstag, 7. März, 20 Uhr.

„Leibssle würfelt. Gott nicht“, stellt einen Tag später am Freitag, 8. März, 20 Uhr, der Reutlinger Eckhard Grauer fest und lässt seinen „Binnenphilosophen“ alle die Welt bewegenden Probleme lösen.

Wie der Hefekranz gehört auch der Wein von Anfang an zu den Mundartwochen. Einen eigens dafür reservierten Abend gibt es allerdings erst seit 1997. Auch bei der 38. Auflage von „Wein & Wort“ werden am Samstag, 9. März, 19 Uhr, Württemberger Tropfen in dem zur Weinstube verwandelten Foyer der Volksbank serviert und von Bernhard Hüger präsentiert. Mundart in Schwäbisch hat Wilhelm König drauf. Die Musik dazu machen Günter Wölfle und Harry Häußel.

Im Spitalhof stellt die schwäbische Schriftstellerin Elisabeth Kabatek am Freitag, 15. März, 20 Uhr, ihren neuen Roman „Spätzle Blues“ vor und wird dabei musikalisch von der Gospel- und Jazzsängerin Susanne Schempp begleitet.

Den Abschluss macht am Samstag, 16. März, 19 Uhr, Bernd Kohlhepp mit „Best off Hämmerle“, wobei König besonderen Wert legt auf das zweite „f“ in off .

gSiehe „Mit Engelszungen“

Zum 38. Mal in Folge präsentiert Wilhelm König die Reutlinger Mundartwochen

Die 38. Reutlinger Mundartwochen mit dem Titel „Schwäbische und andere Abende bei Wein und Hefekranz“ werden von der Mundartgesellschaft Württemberg mit Unterstützung der Stadt Reutlingen und der Volksbank vom 1. bis 16. März veranstaltet. Das Regierungspräsidium ist als weiterer Förderer dabei. Karten sind an der Abendkasse und im Vorverkauf im Konzertbüro am Markt sowie in der Volksbank, Gartenstraße 33, erhältlich.

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19.02.2013, 12:00 Uhr
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