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Kommentar

Zu viele offene Fragen

Ach, könnte ich jetzt nur fliegen: Das denken sich sicherlich viele Pendler, wenn sie morgens mal wieder im Stau stehen.

12.03.2019

Von DOROTHEE TOREBKO

Wenn es nach Bundesverkehrsminister Scheuer und Digitalministerin Bär geht, sollen Bürger dem Stau bald mit einem Flugtaxi davonschweben und so die Straße entlasten. Die Idee ist kein Hirngespinst: Namhafte Hersteller wie Daimler und Airbus sind am Flugtaxi-Geschäft beteiligt. Damit diese Vision Realität wird, müssen aber noch viele Hindernisse ausgeräumt werden.

Unklar ist, wer für die Flugsicherung der schwebenden Taxis zuständig sein wird. Die hiesige Sicherung ist schon jetzt überlastet. Einen Rechtsrahmen gibt es ebenso wenig wie Landeplätze. Wer haftet, wenn ein batteriebetriebenes Flugtaxi einen belegten Landeplatz nicht ansteuern kann, zu wenig Strom hat, abstürzt und Menschen tötet?

Erst wenn das geklärt ist, können Flugtaxis eine Entlastung des Verkehrs bedeuten. So lange das nicht der Fall ist, muss Minister Scheuer andere Lösungen für die verstopften Straßen und vollen Busse sowie Bahnen finden. Diesbezüglich glänzt der Minister aber nicht gerade mit Innovation.

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Erstellt:
12. März 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
12. März 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 12. März 2019, 06:00 Uhr

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