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Zu 80 Prozent vermietet
Nah am Alten Schloss: Auf den künftigen Dachgärten des Dorotheen-Quartiers. Foto: Jürgen Schmidt
Das Dorotheen-Quartier von Breuninger soll City noch mehr beleben

Zu 80 Prozent vermietet

Einen neuen Treffpunkt in der Stadt will Breuninger mit dem Dorotheen-Quartier schaffen. 200 Millionen Euro kostet der Komplex.

05.08.2016
  • JÜRGEN SCHMIDT

Stuttgart. Hugendubel, American Vintage, Rolex, Diesel oder Rolex: Wenn im Frühjahr kommenden Jahres das Dorotheen-Quartier zwischen Breuninger, Markthalle und Karlsplatz eröffnet, wird es eine ganze Reihe von Läden geben, die es derzeit in Stuttgart nicht oder nicht mehr gibt. Das kündigte Breuninger-Chef Willy Oergel an. Der Stuttgarter Kaufhaus-Konzern ist Bauherr des Projekts, das über 200 Millionen Euro kostet.

Der Komplex ist Stuttgarts dritte neue Einkaufsmeile nach dem Milaneo und dem Gerber. Er entsteht derzeit am einstigen Standort des baden-württembergischen Innenministeriums. Doch als klassisches Shopping-Center sieht Oergel das Dorotheen-Quartier nicht. So werde es im Einzelhandel keine Ankermieter geben, die große Flächen belegen, wie die Bekleidungs- oder Elektronikketten. Größter Laden wird der Lebensmittelhändler HIT, der 3000 Quadratmeter im Tiefgeschoss belegt. Das Familienunternehmen aus Siegburg bei Köln eröffnet in Stuttgart seine erste Filiale in Baden-Württemberg. Das Sortiment umfasse nicht nur den täglichen Bedarf, sondern auch Feinkost und viele Bioprodukte, erklärte Oergel gestern bei der Vorstellung des Konzeptes für das Dorotheen-Quartier.

Deutlich kleiner fallen die übrigen Läden aus. Sie haben zwischen 40 und 400 Quadratmetern, sagte Bernd Schade, der in der Breuninger-Geschäftsführung für den Immobilienbereich zuständig ist. Mehr als 80 Prozent der Verkaufsfläche seien bereits vermietet. So werden auch der Plüschtierhersteller Steiff, die Einrichtungs- und Wohnaccessoires-Händler Bo Concept und Marcolis oder die Modemarken Gant und Zadig & Voltaire ins Dorotheen-Quartier ziehen. Mit weiteren bekannten Marken liefen derzeit noch Verhandlungen, so Schade. Insgesamt sind 28 Läden zu vergeben. Die Zahl der Interessenten sei um ein Vielfaches höher gewesen

Mindestens genauso wichtig wie den Handel nimmt man bei Breuninger die Gastronomie. Denn das Viertel soll nicht nur während der Ladenöffnungszeiten belebt sein. Alle Gaststätten liegen im Erdgeschoss und haben zu den Plätzen zwischen den drei neuen Gebäuden und ihrer Umgebung hin Freiflächen für die Bewirtung. Und sie sind auch abends und sonntags geöffnet.

Breuninger selbst wird nach dem gelungenen Versuch in Düsseldorf nun auch in Stuttgart einen Ableger der legendären Sylter Sansibar eröffnen. Deren Chef, der gebürtige Schwabe Herbert Seckler, kehrt damit zumindest als Unternehmer in seine Heimat zurück.

Auch wenn das Dorotheen-Quartier nicht die Besucherfrequenz der Königstraße erreichen kann und will, zeigte sich Oergel sicher, das es mehr Kunden im gesamten Viertel gegeben wird. „Ich bin mir sicher, dass das Dorotheen-Quartier der neue Treffpunkt in der Stadt werden wird“, betonte der Breuninger-Chef. Davon wird auch das Stammhaus des Konzerns profitieren. Oergel erwartet für die kommenden Jahre ein überdurchschnittliches Wachstum.

Zu mehr als 90 Prozent vergeben sind laut Schade die 28 000 Quadratmeter Büroflächen. Größter Mieter ist das Land, das dort Bedienstete mehrerer Ministerien unterbringen wird. In den obersten Stockwerken entstehen 20 Wohnungen zwischen 60 und 300 Quadratmetern Wohnfläche. Die bieten einen Blick auf Stiftskirche, Altes und Neues Schloss, haben Dachterrassen und Dachgärten. Wie viel die künftigen Mieter dafür ausgeben müssen, habe man noch nicht kalkuliert, weil die Vermietung erst im Winter starte, sagte Schade. Interessenten gibt es aber schon heute zuhauf.

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05.08.2016, 06:00 Uhr
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