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Premiere für die "Manegen-Stars"

Zirkus Carl Busch erstmals mit seiner neuen Varieté-Show auf dem Wasen

Seit über 110 Jahren zeigt die Familie Wille-Busch Live-Unterhaltung und Spitzenartistik im Zirkuszelt. Nun wagt man etwas gänzlich Neues. Erstmalig wird komplett auf Programmpunkte mit Tieren verzichtet.

20.02.2012

Von JAN-PHILIPP SCHÜTZE

Stuttgart "Es war schon lange ein Wunsch von Marion Wille-Busch, etwas komplett neues zu gestalten", sagt Tourneeleiter Reto Hütter. Ein Varieté-Programm im Zirkuszelt sein, ohne Tiervorführungen, dafür mit umso mehr atemberaubender Akrobatik und Artistik, Sängern, Musik und Comedy. Seine Premiere erlebte das brandneue Konzept als Weihnachtszirkus in Wiesbaden - mit so großem Erfolg, dass man sich entschloss, mit den "Manegen Stars" auf Tournee zu gehen.

Zu sehen ist die Varieté-Show nur in acht ausgewählten Städten. Die Wahl fiel auch auf den Cannstatter Wasen in Stuttgart, wo der Zirkus Carl Busch schon in der Vergangenheit viele umjubelte Auftritte absolvierte. Um den Weltklasse-Artisten einen würdigen Rahmen zu verleihen, wurde eigens in ein neues Zelt investiert. Der "Busch-Palast" bietet auf modernen Sitzschalen und gepolsterten Stühlen Platz für bis zu 600 Gäste. Dass die Zeltanlagen gut temperiert sind, versteht sich da schon von selbst.

Die neue zweistündige Show wurde so konzipiert, dass Erwachsene und Kinder jeden Alters auf ihre Kosten kommen. Zu den "Manegen-Stars" des Zirkus Carl Busch gehört unter anderem Carlo, der "stärkste Mann der Welt", der mit purer Körperanspannung Eisenketten sprengen kann. Wenn er in seiner Kraftnummer die Muskelmassen spielen lässt, vermag sein Kraftakt der besonderen Art die Zuschauer zu begeistern. Die vierköpfige Comedy-Truppe Tony Tonitos soll mit Spaß, Charme und Witz nicht nur bei den Kindern für zahlreiche Lacher sorgen. Den Atem anhalten sollen die Zuschauer, wenn die bildschöne Marie Bitarocky den gefährlichen "Todessprung" von hoch oben aus der Zirkuskuppel wagt. Viel Gleichgewichtssinn beweist José Munoz. Der Künstler auf dem Drahtseil ist einer der ganz Großen auf seinem Gebiet. Kaum zu glauben, mit welcher Leichtigkeit er auf dem dünnen Silberdraht schwierigste Pirouetten und einen spektakulären Vor- und Rückwärtssalto in Perfektion ausführt.

"Viva Las Vegas" heißt es dann, wenn Dennis Rush als einer der besten Zirkus-Illusionisten zusammen mit seinen Tänzerinnen spektakuläre und mysteriöse Großillusionen präsentiert und die Zuschauer in seinen Bann zieht. Hoch oben in der Zirkuskuppel zeigt die Ausnahmekünstlerin Alexandra Gerbey eine einmalige Darbietung: An Seidentüchern schwebt sie elegant und scheinbar schwerelos in der Luft und singt eine Opernarie auf höchstem gesanglichen Niveau.

Große Körperbeherrschung demonstriert Erik Munoz: Der temperamentvolle Jongleur aus Spanien ist ein Künstler der speziellen Klasse. Jeder Fußballer wird neidisch, wenn er erstaunt sieht, was man so alles mit Fußbällen machen kann - Balljonglage einmal anders. Ebenfalls mit dabei ist das Duo Tribertis: Rollschuh-Artisten, die auf einem kleinen, runden Podest schwindelerregende Geschwindigkeiten erreichen und dabei außergewöhnliche Hebefiguren zeigen. Kaum zu glauben, wenn Carlo seine Partnerin Nancy Hals an Hals mit einem Lederband verbunden mehrmals um die eigene Achse wirbelt.

Einige Darbietungen der Welt-Star-Artisten werden zudem mit Live-Gesang begleitet, unter anderem von dem ausgebildeten Opernsänger Yuri Kovalchuk. Am Samstag, 10 März, wird die Manege um 20 Uhr bei der Premiere auf dem Wasen erstmals für die Artisten-Stars freigegeben.

Artistin Alexandra Gerbey singt eine Opernarie, während sie über den Köpfen der Zuschauer elegant an seidenen Tüchern schwebt.

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Erstellt:
20. Februar 2012, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
20. Februar 2012, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. Februar 2012, 12:00 Uhr

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