Übergriff am Tübinger Hauptbahnhof angezeigt

Zeugen gesucht: 42-Jährige soll am Bahnhof von einem Mann und einem Jungen überfallen worden sein

Eine 42-Jährige hat am Freitagnachmittag bei der Kriminalpolizei angezeigt, dass sie in der Nacht von Donnerstag auf Freitag beraubt und vergewaltigt worden sei.

16.09.2017

Von ST

Symbolbild: pattilabelle - fotolia.com

Die Frau saß am Donnerstagabend auf einer Bank gegenüber des Burger Kings im Tübinger Hauptbahnhof und war dort laut Polizei immer wieder eingeschlafen. Gegen 23.30 Uhr bemerkte sie einen etwa zwölfjährigen Jungen, der sich an ihrem neben der Bank stehenden Rucksack zu schaffen machte. Als die Frau den Jungen ansprach, mischte sich ein etwa 30 Jahre alter Mann ein.

Die Frau berichtete der Polizei, dass der Mann sie an den Haaren gezogen und über den Bahnhofsflur in Richtung Ausgang gezerrt habe. Neben der Außentreppe des Bahnhofgebäudes habe er sie dann vergewaltigt. Die 42-Jährige erzählte, dass sie sich so stark gewehrt habe, dass sie dem Mann mehrere Kratzer im Gesicht zugefügt habe.

Als sie wieder zu ihrem Rucksack zurückkam, bemerkte sie, dass ihr Geldbeutel mit Bargeld, ihr Mobiltelefon und eine Spiegelreflexkamera sowie eine silberne Halskette mit Anhänger fehlten. Die Täter sollen in unbekannte Richtung geflüchtet sein.

Die Frau beschrieb die beiden wie folgt: Der Vergewaltiger soll um die 30 Jahre alt und etwa 1,78 Meter groß sein. Er hat eine schlanke Statur und braune Haare mit bis zur Brust reichenden Rasta-Zöpfen zudem einen dunklen Teint. Bekleidet war er mit einer grün-gelb-roten Mütze, einer schwarzen Hose sowie einer dunklen Jeansjacke.

Der Junge soll etwa zwölf Jahre alt und zirka 1,40 Meter groß sein. Er hat braune Haare, die vorne kurz und hinten lang geschnitten sind sowie braune Augen und helle Hautfarbe. Er trug eine dunkle Jeanshose, einen braunen Pullover und braune Adidas-Turnschuhe.

Die Kriminalpolizei Tübingen sucht nun dringend Zeugen. Wer Hinweise geben kann oder die Tat beobachtete hat, wird gebeten, sich bei der Polizei unter 0 70 71/9 72 86 60 zu melden.

(Anmerkung: In einer früheren Version waren die Überschriften zum Artikel im Indikativ. Nachdem nun auch die Polizei erhebliche Zweifel an der Aussage der Frau hat, haben wir sie in den Konjunktiv geändert.)

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Erstellt:
16. September 2017, 18:46 Uhr
Aktualisiert:
16. September 2017, 18:46 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. September 2017, 18:46 Uhr

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