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Kontrolleure

Zeit hoher Zuwächse ist vorbei

Immer mehr große Konzerne zahlen ihren Chef-Aufsehern eine feste Vergütung. Das bremst den Verdienstzuwachs deutlich ab.

08.10.2015
  • DPA

Frankfurt Sie sitzen an den Schalthebeln der deutschen Wirtschaft, ihre Verantwortung hat stark zugenommen. Doch die Zeiten üppiger Vergütungserhöhungen für Aufsichtsräte sind vorerst vorbei. Im laufenden Jahr müssen sich die Chefaufseher der Großkonzerne einer Berechnung von Towers Watson zufolge mit einem Plus von 2,1 Prozent begnügen.

Im Schnitt der letzten 9 Jahre waren ihre Vergütungen jährlich um 8 Prozent, 2014 noch um 4 Prozent, gestiegen. Für 8 Aufsichtsrats-Vorsitzende gibt es im laufenden Jahr eine Nullrunde, sechs bekommen weniger als 2014. "Der langsamere Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass immer mehr Unternehmen auf eine reine Festvergütung umstellen", erklärt Experte Helmuth L. Uder von Towers Watson. Das ordentliche Plus der Vorjahre wertet er zudem als "Nachholeffekt": "Die Vergütungen sind jetzt auf einem sinnvollen Niveau." Er erarte auch 2016 nur einen Inflationsausgleich.

Nach der Towers-Watson-Hochrechnung bekommen die Aufsichtsratschefs von 29 Dax-Unternehmen 2015 im Durchschnitt 350 800 EUR nach 343 500 EUR im Vorjahr - ohne die Berücksichtigung von VW. Denn im Vorjahr war der damalige VW-Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piëch mit fast 1,5 Mio. EUR absoluter Top-Verdiener. Nach dessen Abgang führt nun Deutsche-Bank-Chefaufseher Paul Achleitner die Riege an: Seine Arbeit wird nach der Prognose 2015 mit 808 000 EUR vergütet. Auf den Plätzen folgen Siemens-Aufsichtsratschef Gerhard Cromme (608 000 EUR) und Norbert Reithofer von BMW (563 700 EUR). Schlusslicht bleibt mit 97 800 EUR Merck-Kontrolleur Wolfgang Büchele.

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08.10.2015, 12:00 Uhr
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