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Rathaus

Zeichen gegen Drohungen und Übergriffe

In der Erklärung gegen Diskriminierungen bekennt sich Stuttgart zu einer lebendigen und vielfältigen Gesellschaft.

22.10.2019

Von Daniel Grupp

Stuttgart. Die üblen Beleidigungen und Drohungen, die in den sozialen Medien gegen den SÖS-Stadtrat Luigi Pantisano und dessen Familie geäußert werden, treiben auch Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) um: Wegen dieser Angriffe sei auch von Seiten der Stadtverwaltung Anzeige gegen Unbekannt eingereicht worden: „Wer hier im Ehrenamt tätig ist, darf nicht beschimpft oder bedroht werden“, erklärte der OB. Wer dem ausgesetzt sei, habe die Unterstützung der Verwaltung, sicherte Kuhn dem Stadtrat zu.

In dem Zusammenhang stellte der OB die Antidiskriminierungserklärung der Stadt vor, die von ihm und der Vorsitzenden des Gesamtpersonalrats, Claudia Häußler, unterzeichnet wurde. Auch der Ältestenrat des Gemeinderats habe zugestimmt, berichtet die Verwaltung. In dem Papier weise die Landeshauptstadt Diskriminierungen zurück und bekenne sich zu einer offenen, vielfältigen Gesellschaft, betonte der OB. Die Grundsätze der Erklärung würden einen normativen Rahmen gegen Rassismus, Antisemitismus und Frauenfeindlichkeit setzen.

Die Erklärung soll eine Handhabe bieten, die beschlossenen Grundsätze zu verwirklichen. Das gelte für den Umgang der Mitarbeiter untereinander und gegenüber Dritten. Die Stadt möchte Bedrohungen und Übergriffen gegenüber Mitarbeitern und Amtsträgern entschlossen entgegentreten. Die Erklärung sieht bei Verstößen vor, rechtliche Mittel ausschöpfen.

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Erstellt:
22. Oktober 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
22. Oktober 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 22. Oktober 2019, 06:00 Uhr

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