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FDS/CALW/ZAK

Zahlreiche Unfälle durch Glatteis

(tol). Überfrierende Nässe in Verbindung mit nicht angepasster Geschwindigkeit führte am Samstagabend im Kreisgebiet Freudenstadt sowie im Zollernalbkreis zu mehreren Verkehrsunfällen.

30.12.2007

Im Kreis Freudenstadt notierte die Polizei zwei leicht Verletzte und Sachschaden in Höhe von rund 7.000 Euro. Zunächst musste die Polizei nach Lauterbad an die Abzweigung zur B 294 ausrücken, nachdem dort ein Autofahrer auf die Verkehrsinsel rutschte und ein Verkehrszeichen überfuhr. Danach kam eine Autofahrerin in Alpirsbach beim Freibad ins Schleudern und nach links von der Fahrbahn ab. Dort prallte sie ebenfalls auf ein Verkehrszeichen.

Ein weiterer Verkehrsunfall ereignete sich zwischen Schönmünzach und Schwarzenberg, als eine 26-jährige Pkw-Lenkerin auf einen Parkplatz einfahren wollte und dabei ins Schleudern geriet. Sie prallte gegen einen großen Findling. Im Fahrzeug wurden zwei mitfahrende Kinder leicht verletzt.

Ebenfalls in Schönmünzach prallte "In den Auen" eine 26-jährige Frau mit ihrem Auto gegen ein Verkehrszeichen. Als n ach Mitternacht ein 31-jähriger Mann die Robert-Bürkle-Straße im Industriegebiet Freudenstadt bergab fuhr, kam er ins Schleudern und kollidierte mit einem geparkten Lkw-Anhänger. Der Mann hatte Glück, da sich die Deichsel des Anhängers quer durchs Fahrzeug bohrte.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereigneten sich auch im Bereich des Polizeireviers Albstadt bei spiegelglatten Fahrbahnen fünf Verkehrsunfälle. Verletzt wurde niemand, es entstand nur geringfügiger Sachschaden.

Unfälle aufgrund von Glatteis noteiret die Polizei auch in Haigerloch und Hechingen. Am Samstag verlor gegen 19.30 Uhr ein Autofahrer in der Haigerlocher Straße die Kontrolle über seinen Renault Twingo und kollidierte auf der Gegenfahrbahn mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden Fahrzeug. Es entstand Sachschaden in Höhe von 7.500 Euro, verletzt wurde niemand.

Gegen 22.25 Uhr kam ein Pkw auf der L 360 zwischen Haigerloch-Stetten und Haigerloch ins Schleudern und prallte gegen den geschotterten Bahndamm der Hohenzollerischen Landesbahn. Der angegurtete Fahrer war zuvor laut Polizei mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs. Er kam in die Hechinger Kreisklinik. Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Nach Mitternacht kam gegen 1 Uhr ein Fahrer auf der K 7164 bei Hechingen-Weilheim wegen nicht angepasster Geschwindigkeit bei Eisglätte von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. Der junge Mann aus einer Hechinger Teilgemeinde zog sich schwere Verletzungen zu. Gesamtschaden: 2.000 Euro.

Knapp eine halbe Stunde später verlor ein Autofahrer bei Haigerloch-Trillfingen gegen 1.25 Uhr auf der K 7113 auf eisglatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Pkw. Auf dem abschüssigen Streckenabschnitt prallte er gegen einen Behälter mit Streusalz. Bilanz dieses Unfalls: Sachschaden in Höhe von 2.500 Euro.

Auch in Calw gab es einige Unfälle wegen Glatteis. Schwere Verletzungen erlitt am Samstag um 17.30 Uhr eine 48-jährige Opelfahrerin. Auf der B 294 auf Höhe des Kleinenzhofes kam sie durch plötzlich auftretende Eisglätte von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Die Frau musste wegen Rückenverletzungen aus dem Fahrzeug geborgen werden. Am Opel entstand Totalschaden in Höhe von 6.000 Euro.

Am Sonntagmorgen rutschte in der Hengstetter Steige eine Opelfahrerin auf einen parkenden Pkw. In Hirsau und in Stammheim bauten gar Streufahrzeuge auf den spiegelglatten Straßen einen Unfall. Personen wurden nicht verletzt. Durch den pausenlosen Einsatz der Winterdienste beruhigte sich die Verkehrssituation am Sonntagvormittag.

Im Bereich Nagold-Altensteig-Wildberg ereigneten sich die ersten Blitzeisunfälle am Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr. Bei diesen Unfällen entstand ein Gesamtschaden von rund 14.000 Euro. In der Nacht zum Sonntag lag der Schwerpunkt der Blitzeisunfälle zunächst im Raum Wildberg. Bei zwei Unfällen entstand dort ein Sachschaden von rund 5.000 Euro.

In den frühen Sonntagmorgenstunden wurden dann die Autofahrer im Raum Nagold vom Blitzeis überrascht. Hier entstanden bei vier Unfällen rund 11.000 Euro Sachschaden. Streudienste und Polizei waren pausenlos im Einsatz. Zahlreiche Unfälle, die der Polizei von den Autofahrern gemeldet wurden und bei denen kein Fremdschaden entstanden war, wurden zunächst zurückgestellt oder auch gar nicht polizeilich erfasst.

Viele Verkehrsteilnehmer, Autofahrer sowie Fußgänger suchten bei der Polizei um Rat, wie sich verhalten sollen. Von dort aus kam immer die gleiche Antwort: Zuhause bleiben und abwarten, bis die Straßen vom Blitzeis geräumt sind.

Am frühen Sonntagmorgen war ein 20-jährige Opel-Fahrerin mit drei nahezu gleichaltrigen Insassen um 0.20 Uhr zu schnell unterwegs und kam vom Kreisverkehr 7-Tannen nach Gültlingen auf der K 4300 durch die spiegelglatte Straße nach links von der Fahrbahn ab. Nach einer längeren Fahrt über eine Böschung hinweg prallte sie gegen einen Baum. Alle Fahrzeuginsassen wurden leicht verletzt. Am Pkw entstand Totalschaden.

Schwer verletzt wurde eine 19-jährige Renault-Fahrerin. Sie fuhr am Samstag um 23.40 Uhr auf der Gemeindeverbindungsstraße von Haiterbach nach Beihingen und hatte laut Polizei ihre Geschwindigkeit auf der Gefällstrecke nicht den Straßenverhältnissen angepasst und kam ins Schleudern.

Der Pkw überschlug sich und blieb im Straßengraben liegen. Um den Rettungsfahrzeugen die Zufahrt zur Unfallstelle zu ermöglichen musste zunächst der Streudienst den Unfallort abstreuen. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von 2.500 Euro.

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30.12.2007, 12:00 Uhr
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