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Wüstenrot-Konzern schließt mit Rekord ab
W&W-Chef Alexander Erdland ist nur verhalten optimistisch für 2016. Foto: Andy Ridder
Für 2016 Aufstieg in den S-Dax angepeilt

Wüstenrot-Konzern schließt mit Rekord ab

Trotz Niedrigzinsen hat der Finanzkonzern W&W im Jahr 2015 prächtig verdient. Der Plan fürs laufende Jahr heißt: Aufstieg in den S-Dax.

19.02.2016
  • DPA

Stuttgart. Nach dem höchsten Gewinn in seiner Geschichte dämpft der Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) für 2016 die Erwartungen. Das Ergebnis von 274 Mio. EUR 2015 werde in diesem Jahr wohl nicht wieder erreicht, sagte Vorstandschef Alexander Erdland in Stuttgart. Günstige Faktoren von 2015 würden sich vermutlich nicht wiederholen. So seien Aufwendungen für Versicherungsschäden niedrig gewesen, etwa wegen milden Wetters und wenig Glatteis-Unfällen oder Sturmschäden.

Verglichen mit 2014 (242 Mio. EUR) konnte W&W seinen Gewinn 2015 um 14 Prozent steigern. Man werde sich von diesem sehr guten Ergebnis aber nicht so „blenden lassen, dass wir glauben, dass wir das auch für 2016 schaffen können“, meinte Erdland. Man habe noch kein klares Gewinnziel, weil man vorerst abwarte, wie sich Unsicherheiten für die deutsche Konjunktur entwickelten. Oberhalb von 200 Mio. EUR soll der Gewinn 2016 aber liegen.

W&W hat zwei Kernbereiche: das Bausparen samt Baufinanzierung von Wüstenrot und die Versicherungen der Württembergischen. Wie sich der Gewinn zwischen den Sparten aufteilt, ist unklar - diese Zahlen veröffentlicht der Konzern nicht. Das Bauspargeschäft leidet unter den Niedrigzinsen am Kapitalmarkt, Sparer bekommen kaum noch Guthabenzinsen. Erdland stellte aber klar, dass Bausparen zum Gewinn beigetragen habe, „und zwar in einem höheren Maße als im Jahr zuvor“.

2006 sei man noch „ein Sanierungsfall“ gewesen, entsprechend stolz sei man nun auf das aktuelle Ergebnis. Die Zahl der Angestellten sank 2015 aber um etwa 200 auf 7000, vor zehn Jahren waren es noch 9500 Mitarbeiter.

Dieses Jahr soll W&W der Sprung in den Kleinwerte-Index S-Dax gelingen - dies liegt auch daran, dass zwei Eigner ihre Anteile verkauft haben und seither 20 Prozent der Aktien im Streubesitz sind.

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19.02.2016, 08:30 Uhr
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