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Coronavirus

Würzburg: „Evakuierung könnte zum Tode führen“

Würzburger Seniorenheim trennt Infizierte und nicht infizierte Bewohner. Zwölf sind bereits gestorben.

28.03.2020

Von pat/dpa

Würzburg. Das Würzburger Seniorenheim „St. Nikolaus“, in dem bisher 12 der 160 Bewohner nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind, soll nicht evakuiert werden. Das haben Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) und der Leiter des Würzburger Gesundheitsamtes mitgeteilt.

Infizierte und nicht infizierte Bewohner werden voneinander getrennt und auf verschiedene Stationen des Hauses verlegt. Schuchardt: „Grob die Hälfte von ,St. Nikolaus' ist infiziert.“ Auch mehr als ein Drittel des Personals habe sich angesteckt und befinde sich deshalb in Quarantäne.

Gegen eine Evakuierung der Infizierten haben laut Schuchardt mehrere Gründe gesprochen: Es wäre eine große logistische Aufgabe gewesen. Allein der Transport könne bei den hochbetagten und oft dementen Menschen zu Todesfällen führen.

„Wir haben stark demente Bewohner“, sagte Schuchardt. „Die Verweildauer in dem Haus liegt durchschnittlich bei unter einem Jahr.“ Viele haben die höchste Pflegestufe 5.

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Erstellt:
28. März 2020, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
28. März 2020, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 28. März 2020, 06:00 Uhr

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