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Stuttgart

Wolf gratuliert Kretschmann: Will aber selbst regieren

Der baden-württembergische CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf hat dem Grünen-Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann zum Wahlerfolg gratuliert.

13.03.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. Gleichwohl will der 54-Jährige - trotz eines historischen Wahldebakels seiner Partei - einen Politikwechsel und selbst die Regierung bilden. Das sagte Wolf am Sonntagabend bei einer in der Tagesschau übertragenen Elefantenrunde der Spitzenkandidaten. Die Christdemokraten streben eine nie dagewesene Deutschland-Koalition mit FDP und SPD an. Grün-Rot sei abgewählt, sagte FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke.

Dagegen betonte der 67 Jahre alte Kretschmann, dass er den historischen Wahlerfolg seiner Partei als klare Verpflichtung durch den Wähler sehe, die Regierung zu bilden. Die Grünen lösten die CDU als stärkste Kraft in Baden-Württemberg ab - zum ersten Mal in einem deutschen Bundesland.

SPD-Landeschef Nils Schmid betonte, dass das Mandat für die Regierungsbildung bei den Grünen und nicht bei der CDU liege. Die Sozialdemokraten verbuchten das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte im Südwesten. Für eine Fortsetzung der bisherigen grün-roten Regierung reicht es nicht. Ein grün-schwarze Koalition wäre möglich. Denkbar sind auch Dreierbündnisse.

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13.03.2016, 10:35 Uhr | geändert: 13.03.2016, 20:45 Uhr
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