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Drei Leichtverletzte / Schaden im sechsstelligen Bereich

Wohnhaus samt Scheune geht in Flammen auf

Der Brand eines Wohnhauses mit Scheune hat am Donnerstagnachmittag in Ehningen weit mehr als 100 Einsatzkräfte auf den Plan gerufen. Im Haus hatte sich niemand aufgehalten. Zwei Feuerwehrleute verletzten sich leicht, ein Passant erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. Weil der Rauch schadstoffbelastet war, wurden Anwohner angehalten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Straßen rund um den Brandort wurden abgesperrt. Deshalb kam es zu Behinderungen.

26.05.2011

Von tol

Ehningen. Über Notruf meldete ein Augenzeuge der Polizei Böblingen am Donnerstagnachmittag ein brennendes Wohnhaus in der Herrenberger Straße. Als die ersten Streifenbesatzungen vor Ort eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus dem Dachstock des alten Bauernhauses. Auch die angebaute Scheune stand bereits lichterloh in Flammen. Schnell stellte sich heraus, dass sich im Gebäude niemand aufhielt, da sich die Familie derzeit im Urlaub befindet. Die Feuerwehren waren mit 90 Einsatzkräften vor Ort und hatten den Brand nach gut einer Stunde unter Kontrolle. Nachlöscharbeiten, welche auch die letzten Glutnester noch ersticken sollten, dauerten bis in die Abendstunden an.

Bei Messungen stellte die Feuerwehr rasch fest, dass der Rauch, der durch die teils kräftigen Windböen richtiggehend durch die Gassen gedrückt wurde, schadstoffbelastet war. Aus diesem Grund forderte die Polizei die Anwohner durch Lautsprecherdurchsagen zum Verschließen von Türen und Fenstern auf. Auch die zahlreichen Schaulustigen, die sich bald am Ort des Geschehens eingefunden hatten, mussten von Einsatzkräften zurückgedrängt werden.

Ferner mussten auch die Straßen rund um das Wohnhaus von der Polizei weitgehend abgeriegelt werden. Rund um Ehningen kam es daher zu Verkehrsbehinderungen.

Zur Ursache des Feuers liegen bislang noch keine Erkenntnisse vor. Die Kriminalpolizei Böblingen war vor Ort und hat erste Ermittlungen eingeleitet. Die Höhe des Sachschadens dürfte nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Eurobereich liegen. Bei den Löscharbeiten erlitten zwei Feuerwehrleute leichte Verletzungen. Ebenfalls leichte Verletzungen in Form einer Rauchgasvergiftung zog sich auch ein Passant zu. Im Einsatz waren 21 Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes.

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Erstellt:
26. Mai 2011, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
26. Mai 2011, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 26. Mai 2011, 12:00 Uhr

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