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Wölfe reißen 40 Moorschnucken

10.10.2018

Von SVEN KAUFMANN

Förstgen. Wölfe haben nahe Förstgen (Sachsen) eine Schafherde angegriffen und viele Tiere getötet. Die Naturschutzstation Östliche Oberlausitz, der die Moorschnucken-Herde gehört, sprach von 40 Tieren. Darunter seien auch sechs Burenziegen. 60 Schafe konnten eingefangen werden, 50 wurden noch vermisst. Man hoffe, sie bald einzufangen. Andernfalls bestehe kaum Hoffnung, sie lebend wiederzufinden, sagte Stationsleiterin Annett Hertweck.

Anwohner hatten morgens umherirrende Schafe gesehen und die Station alarmiert. An den Kadavern wurden Wölfe gesichtet. Es sei schlimm, die ausgeweideten Tiere zu sehen, sagte Hertweck. Die Herde war 2017 schon einmal Ziel einer Wolfsattacke gewesen: Acht Tiere wurden damals gerissen, von 29 weiteren fand man nie wieder eine Spur.

Die Moorschnucken, eine kleine Schafsrasse, werden im Unesco-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft zur Landschaftspflege eingesetzt.

Derzeit gibt es 55 Wolfsrudel bundesweit, mit 17 Rudeln leben die meisten davon in Sachsen. Im April hatte ein Wolf in Bad Wildbad im Schwarzwald mehr als 40 Schafe gerissen. dpa

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Erstellt:
10. Oktober 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
10. Oktober 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. Oktober 2018, 06:00 Uhr

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