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VfB Stuttgart

Wochen der Wahrheit

Auf den Zweitliga-Zweiten warten drei heiße Spiele: Zunächst geht es am Sonntag gegen Holstein Kiel, dann zweimal gegen den HSV.

18.10.2019

Von CARSTEN MUTH

Voll bei der Sache: Routinier Holger Badstuber ist inzwischen Leistungsträger beim VfB. Foto: Edith Geuppert/dpa

Stuttgart. Klar überlegen, zigmal Pfosten oder Latte getroffen, am Ende doch verloren. Die unerwartete Heimniederlage gegen Abstiegskandidat SV Wehen-Wiesbaden vor der Länderspielpause hat die Verantwortlichen des VfB Stuttgart mächtig geärgert. Auch deshalb, weil man die Tabellenführung an den Rivalen Hamburger SV abtreten musste. Inzwischen aber ist das Wehen-Spiel abgehakt. Die volle Konzentration gilt den kommenden Aufgaben – und die haben es in sich. Es beginnen die Wochen der Wahrheit für die ambitionierten Stuttgarter, die wahrscheinlich bis Ende diesen Jahres auf Offensiv- und Kreativkraft Daniel Didavi (Muskelbündelriss in der Wade) verzichten müssen.

Am kommenden Sonntag (13.30 Uhr/Sky) empfängt der VfB den Drittletzten Holstein Kiel. Erneut sind die Stuttgarter also klarer Favorit. Diesmal jedoch soll nichts anbrennen, der Druck auf den HSV (spielt am Montagabend bei Verfolger Arminia Bielefeld) aufrechterhalten werden. Ein Dreier ist fest eingeplant. Wer Didavi, der sich gegen Wehen-Wiesbaden verletzte, ersetzt, ist noch offen. Der feine Techniker Philipp Klement, Neuzugang aus Paderborn, käme dafür ebenso in Frage wie der eher robust auftretende Phillip Förster oder der ballsichere Orel Mangala.

Nach dem Kiel-Spiel gastiert das Team von Trainer Tim Walter binnen nur drei Tagen zweimal beim Hamburger SV. Am Samstag, 26. Oktober, 13 Uhr, reist der VfB zum Zweitliga-Spitzenspiel zum HSV. Am darauffolgenden Dienstag, 29. Oktober, kommt es im Volksparkstadion zum nächsten Aufeinandertreffen – in der zweiten Runde des DFB-Pokals (18.30 Uhr). Ohne Frage zwei richtungsweisende Spiele für den VfB Stuttgart.

Dann wird es auch wieder auf Holger Badstuber ankommen, der sich nach Schwierigkeiten zu Beginn der Saison gesteigert und neben Kapitän Marc-Oliver Kempf seinen Posten in der Innenverteidigung gefunden hat, mit seiner Zweikampfstärke ein echter Leistungsträger ist. Einer, der sich seiner Rolle bewusst ist, kein Blatt vor dem Mund nimmt. Wie in dieser Woche im Podcast Rasenfunk. Dort hat der frühere Nationalspieler über seine Zeit bei Schalke 04 gesprochen und den damaligen Manager Christian Heidel scharf attackiert.

Badstuber übt Kritik

Badstuber teilte aus, warf Heidel Unehrlichkeit vor. Er sagte: „Zu Schalke zu gehen war definitiv ein Fehler. Wohl gefühlt habe ich mich dort nicht.“ Kein gutes Haar lässt der 30-Jährige, der 2017 nach Stuttgart wechselte, auch am ehemaligen VfB-Coach Markus Weinzierl. Dass dieser in der jüngsten Stuttgarter Abstiegssaison ausgerechnet zum VfB kam, war aus Badstubers Sicht völlig unverständlich. „Ich hatte mit ihm auf Schalke keine gute Zeit. (...) Als Weinzierl kam, habe ich zu Mario Gomez gesagt: Das wird eine zähe Saison.“ Weinzierl wurde nach einem halben Jahr entlassen, der VfB stieg ab. mit dpa

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Erstellt:
18. Oktober 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
18. Oktober 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. Oktober 2019, 06:00 Uhr

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