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Stuttgart

Wissenschaftler: Erhöhte Schadstoffe in Stuttgart stadtweit

Erhöhte Luftschadstoffe sind nach Auskunft von Wissenschaftlern in Stuttgart nicht nur an Deutschlands schmutzigster Kreuzung, dem Neckartor, ein Problem.

23.02.2018

Von dpa/lsw

Der Wissenschaftler Abdul Samad fährt mit einem Fahrrad mit Luftmessgeräten. Foto: Bernd Weissbrod dpa/lsw

Stuttgart. «Wir haben stadtweit hohe Werte», bestätigte Ulrich Vogt vom Institut für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik der Universität Stuttgart am Freitag. Die Abteilung beteiligt sich am bundesweiten Forschungsprojekt «Stadtklima im Wandel». Auch in Berlin und Hamburg werden mit Messfahrzeugen, Ballonen und Fahrrädern unzählige Daten erhoben, um dreidimensionale Klimamodelle zu erstellen.

Wie verbreiten sich Schadstoffe wie Feinstaub oder Stickoxid entlang der Straßen einer Großstadt? Das ist nur eine Frage, mit der sich auch Wissenschaftler der Unis in Karlsruhe (KIT) und Hannover, des Deutschen Wetterdienstes und des Forschungszentrums Jülich seit einiger Zeit befassen. Am Ende könnten auch Empfehlungen stehen, wie sich Belastung senken lässt, wie Vogt bestätigte.

Erfasst werden meteorologische Parameter wie Wind, Temperatur oder Luftfeuchte. Ein besonderes Augenmerk lege man auf die Luftverunreinigungen mit Feinstaub, Ultrafeinstaub, Ruß, Stickstoffoxiden oder Kohlenmonoxid, so Vogt. Anfang des Monats seien bereits mit Fesselballon und Drohne die Verbreitung von Luftschadstoffe in die Höhe gemessen worden. Auch eine Straßenbahn, die in Stuttgart den Hang vom Tal an den oberen Kesselrand fährt, werde mit einem Messgerät ausgestattet, um neue Erkenntnisse über die Verbreitung von Feinstaub in höhere Luftschichten zu gewinnen.

Der Wissenschaftler Abdul Samad fährt mit einem Fahrrad mit Luftmessgeräten. Foto: Bernd Weissbrod dpa/lsw

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Erstellt:
23. Februar 2018, 14:26 Uhr
Aktualisiert:
23. Februar 2018, 16:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2018, 16:50 Uhr

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