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Winnenden/Tübingen

Winnender Amokschütze floh über die B 27 Richtung Tübingen

Ein 17-jähriger Amokläufer aus Winnenden erschoss am Mittwoch insgesamt 15 Menschen. Seine beiden letzten Opfer tötete er in Wendlingen, bevor er sich laut Polizeiangaben bei einer Schießerei mit den Beamten selbst tötete. Auf seiner Flucht fuhr er auf der A 81 Richtung Böblingen, dann weiter in Richtung Tübingen. Von dort aus ging es auf die B 27, dann auf die B 313 Richtung Nürtingen bis nach Wendlingen.

11.03.2009

In Wendlingen endete der Amoklauf eines 17-Jährigen aus Leutenbach im Rems-Murr-Kreis am Mittwochmittag. Der junge Mann hatte am Vormittag in der Albertville-Realschule in Winnenden einen Amoklauf begonnen und 13 Menschen erschossen. Dann flüchtete er nach Wendlingen, ging dort in ein Autohaus und erschoss ohne Vorwarnung zwei Männer. Während eines anschließenden Schusswechsels mit der Polizei soll sich der 17-Jährige dann selbst erschossen haben.

Nach den Ermittlungen der Polizei kidnappte der Amok-Schütze in Winnenden einen Autofahrer. Er bedrohte ihn mit einer Pistole. Der 41-jährige Fahrer musste mit dem 17-Jährigen auf dem Rücksitz eine große Strecke zurücklegen. Die Fahrt ging zunächst auf der A 81 nach Böblingen, dann Richtung Tübingen. Von dort aus über Metzingen, Nürtingen nach Wendlingen. An einer Kontrollstelle der Polizei am Autobahnkreuz Wendlingen musste der Mann in einer Kurve stark abbremsen und geriet dabei in den Grünstreifen. Dies nutzte er und floh aus dem Auto.

Der 17-Jährige verließ das Fahrzeug ebenfalls und flüchtete in Richtung Industriegebiet Wert. Gegen 12.15 Uhr betrat er ein nahegelegenes Autohaus und eröffnete dort sofort das Feuer. Dabei erschoss er einen 46-jährigen Kunden und einen 36-jährigen Mitarbeiter des Autohauses. Die beiden Männer befanden sich gerade in einem Verkaufsgespräch.

Vor dem Autohaus eröffnete der junge Mann dann sofort das Feuer auf mehrere herannahende Streifenwagen. In der Folge kam es zu einem Schusswechsel zwischen dem 17-Jährigen und mehreren an der Fahndung nach dem Amokläufer beteiligten Polizisten. Nach bisherigem Erkenntnisstand hat sich der 17-Jährige dann selbst erschossen. Eine 37-jährige Polizeibeamtin und ihr 38-jähriger Kollege erlitten schwere Schussverletzungen und mussten mit einem Notarztwagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

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11.03.2009, 12:00 Uhr
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