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Wie sich Tübingen einen Logenplatz an der New Yorker Met sichert
18.29 Uhr, noch eine Minute bis „Lulu“ live aus New York: der Countdown läuft. In Big Apple ist’s 12.29 Uhr, also Mittagszeit. Bild: Triebold
Große Oper im Kino Museum

Wie sich Tübingen einen Logenplatz an der New Yorker Met sichert

Hier rauscht niemand in Abendrobe durchs Foyer. Die Opernfans, die sich im Studio-Kino des Museums ihren „Logenplatz“ suchen, sind alltagstauglich gewandet. Und doch gibt es etwas Besonderes: große Oper als Public viewing im Lichtspielhaus. Gegeben wird „Lulu“, zeitgleich an der New Yorker Met, und eine Handvoll Tübinger ist dabei.

24.11.2015
  • Wilhelm Triebold

Wir sind sehr spät auf den Zug aufgesprungen“, räumt Martin Reichart ein. Der Tübinger Kino-Geschäftsführer ist trotzdem „guten Mutes“, er glaubt: „Das wird funktionieren“, spätestens nach der zweiten oder dritten Staffel. Auch wenn der Besuch an diesem vierten von insgesamt zehn Opernabenden dann doch etwas zu wünschen übrig lässt. „Die Oper ,Lulu‘ ist sehr speziell“, vermutet Reichart.Seit zehn...

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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
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