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Bayreuth

Wie es bei Wagners weitergeht

Keine neue Namen nannte Festspielchefin Katharina Wagner gestern in Bayreuth – aber: Hartmut Haenchen wird auch 2017 den „Parsifal“ dirigieren.

29.08.2016
  • LBY

Bayreuth. Gerüchte gibt es viele, wie es in Bayreuth weitergehen könnte. Diesen will Katharina Wagner aber offensichtlich keinen Vorschub leisten. „Besetzungen stehen dann fest, wenn ich sie öffentlich bekannt gebe“, sagte die Festspiele-Leiterin gestern aif einer Pressekonzert zum Ende der Saison 2016. Für die kommenden Jahre jedenfalls konnte oder wollte sie nicht viel verraten. Nur für 2017 stehe inzwischen Hartmut Haenchen als „Parsifal“-Dirigent fest. Zu den Künstlern, die 2020 für den „Ring“ kommen sollen, gebe es noch nichts bekannt zu geben. 2017 : Nach „Ring“-Regisseur Frank Castorf holen die Festspiele in diesem Jahr einen weiteren Chef einer Berliner Bühne nach Bayreuth: Barrie Kosky, Intendant der Komischen Oper, wird die „Meistersinger“ inszenieren, sein Dirigent wird der Schweizer Philippe Jordan sein. 2018 : In diesem Jahr ist ausnahmsweise einmal der Bühnenbauer die große Sensation: Kein Geringerer als Neo Rauch, Star der deutschen Kunstszene, wird der neuen „Lohengrin“-Inszenierung von Regisseur Alvis Hermanis ihren Look verpassen. Am Pult steht einmal mehr Bayreuths Haus- und Hofdirigent Christian Thielemann. Für die Besetzung der Elsa verhandeln die Festspiele mit Opern-Diva Anna Netrebko – was eine kleine Sensation wäre. Allerdings sagt Katharina Wagner dazu nur: „Wir sind im Gespräch.“ 2019 : Über den neuen „Tannhäuser“, der das Biogasanlagen-Desaster von Sebastian Baumgarten vergessen machen soll, ist bislang mit Tobias Kratzer nur der Regisseur bekannt. Wer im Jahr danach, also 2020, den neuen „Ring des Nibelungen“ inszeniert und dirigiert – bleibt vorerst noch ein Rätsel. Als unwahrscheinlich gilt allerdings, dass Katharina Wagner selbst diese Mammutaufgabe übernehmen wird.

Unterdessen wollen die Bayreuther Festspiele mit einem neuen Projekt ihre umstrittene Vergangenheit besser aufarbeiten. „Da wird es 2017 ein Symposium geben, „Wagner im Nationalsozialismus“, zur Frage des Sündenfalls“, sagte Festspielleiterin Katharina Wagner. Die zweitägige Veranstaltung soll zu einer neuen Reihe mit dem Titel „Diskurs Bayreuth“ gehören. Die Familie Wagner hatte während der NS-Herrschaft enge Beziehungen zu Adolf Hitler unterhalten.

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29.08.2016, 06:00 Uhr
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