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Wie auf Erden

Wie auf Erden

Fortsetzung der schwedischen Chor-Komödie „Wie im Himmel“ mit identischer Botschaft: Musik verbindet!

Fortsetzung des Chordramas: "Wie auf Erden"

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Så ock på jorden
Schweden 2015

Regie: Kay Pollak
Mit: Frida Hallgren, Niklas Falk, Jakob Oftebro

135 Min. - ab 6 Jahren

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11.11.2015
  • Verleih

Vor zehn Jahren gedieh „Wie im Himmel“, die Geschichte eines todkranken Star-Dirigenten, der im schwedischen Hinterwald die Leitung des Laienchors übernimmt, in der Chorstadt Tübingen zum Kultfilm. Jetzt präsentiert Regisseur Kay Pollak die Fortsetzung – natürlich ohne den Kapellmeister, der am Ende des ersten Teils einem Herzinfarkt erlegen ist. Sein Vermächtnis ist ein Baby, das eingangs von der Dorfschönen Lena (Frida Hallgren) zur Welt gebracht wird, danach aber keine große Rolle mehr spielt.

Denn die junge Frau plagen andere Sorgen: Das halbe Dorf schaut sie wegen ihrer folgenreichen Affäre scheel an, der Pfarrer verfällt zusehends dem Hochprozentigen und der Kantor will das Konzert zum Kirchenjubiläum mit Auswärtigen bestreiten. Um den auf dem Tiefpunkt angelangten Gemeinsinn zu stärken, greift Lena auf das aus Teil eins bekannte Mittel zurück: Mit den Wohlmeinenden im Flecken plant sie eine Aufführung von Händels Messias – diesmal allerdings ohne professionellen Beistand, was in den Augen ihrer Gegner nur mit einer Blamage enden kann.

Mit der erzählerisch runden Sache von „Wie im Himmel“ kann die Fortsetzung nicht mithalten. Die seichte Aufbereitung der Dorfkonflikte erinnert mitunter eher an den Schwabenstreich „Die Kirche bleibt im Dorf“. Die Botschaften, dass Musik über alle Gegensätze hinweg verbindet und auch kleine Leute mit Leidenschaft Großes leisten können, werden mehr behauptet als glaubhaft exerziert. Die Wendepunkte der Handlung entstammen durchweg dem Setzbaukasten fürs gediegene Fernsehspiel; dass für einen dieser „Plot-Points“ ein behinderter Junge geopfert wird, ist beinah schon infam.

Zum neuen Tübinger Kultfilm taugt „Wie auf Erden“ aber schon deswegen nicht, weil in den zweieinviertel Stunden keine zehn Minuten gesungen wird.

Die Botschaft bleibt gleich, ansonsten ist diese Chorfilm-Fortsetzung ein dünner Zweitaufguss.

Spielplan

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11.11.2015, 11:11 Uhr
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