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Wettstreit um Opel in der Schlussphase

Der Bieterwettstreit um den angeschlagenen Autohersteller Opel tritt in die entscheidende Phase. Bis gestern mussten die potenziellen Interessenten ihre Offerten einreichen. Laut Regierungssprecher Ulrich Wilhelm geht der Bund davon aus, dass sowohl der österreichisch-kanadische Zulieferer Magna als auch der Finanzinvestor RHJ Angebote einreichen werden.

21.07.2009

Ob auch der chinesische Konkurrent BAIC ein Angebot abgeben werde, war bis zuletzt unklar.

Weiter sagte Wilhelm, dass die Offerten sowohl der Opel-Mutter General Motors (GM) als auch der Bundesregierung übermittelt würden. Im Anschluss werde sich die Opel-Task-Force der Bundesregierung damit befassen und in den kommenden Tagen über das weitere Vorgehen beraten. Dabei werde auch entschieden, ob die Angebote intensiv durch Wirtschaftsprüfer begutachtet würden. Zudem gebe es weiterhin engen Kontakt zur Europasparte von General Motors. GM wolle die Offerten zügig prüfen und bereits in den kommenden Tagen zu einer Entscheidung kommen.

Derweil berichtete die "Financial Times Deutschland " unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf eine FDP-Anfrage, dass Opel seit Jahren Verluste einfahre. Sie sollen sich zwischen 2003 und 2007 auf knapp 1,9 Mrd. EUR summiert haben. ddp

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21.07.2009, 12:00 Uhr
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