Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag zu erstellen.
Anmelden
Wetterdienst macht vage Hoffnung, dass es noch einmal richtig warm wird
Gute Aussichten für Urlauber? Die Nordsseküste bietet zur Zeit zumindest warmes Meerwasser. Foto: dpa
Das Ende des Jojo-Sommers?

Wetterdienst macht vage Hoffnung, dass es noch einmal richtig warm wird

So mancher hat diesen Jojo-Sommer schon aufgegeben. Doch das sei viel zu früh, sagt ein Wetterexperte. Er macht sogar Hoffnung auf warme Tage.

08.08.2016
  • SOPHIA WEIMER, DPA

Offenbach. Auch wenn sich viele kaum ohne Jacke aus dem Haus trauen: Die Hoffnung auf strahlende Sonne und Temperaturen um die 30 Grad muss niemand wirklich aufgeben. „Jetzt, Anfang August, sollte man den Sommer auf keinen Fall abschreiben“, sagte der Meteorologe Burkhard Kirsch vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Zwar bleibe es die kommenden Tage weiterhin wechselhaft. Zum nächsten Wochenende hin könne er aber ganz vorsichtig Hoffnung machen.

Mehrere Modelle deuteten an, dass die Temperaturen in Deutschland vom kommenden Samstag an mancherorts auf mehr als 30 Grad steigen könnten. „Es deutet sich tatsächlich eine sommerliche Periode an, genaues können wir aber noch nicht sagen“, sagte Kirsch.

Wirklich seriöse Vorhersagen seien nur etwa drei Tage im Voraus möglich. Generell könne es den ganzen August über und auch im September noch hochsommerlich warm werden.

Am Sonntag war es vor allem im Süden Deutschlands schön mit bis zu 28 Grad. Etwa in Berlin zogen aber immer wieder Wolken durch, mit 22 Grad war es in der Hauptstadt recht frisch, sagte Kirsch. „Und mal zum Vergleich: Vor genau einem Jahr hatten wir beispielsweise im Rhein-Main-Gebiet bis zu 40 Grad.“ Im Süden Bayerns und in Baden-Württemberg könnte es auch am Montag noch recht schön bleiben, im Norden und vor allem an den Küsten erwartet der Meteorologe aber ziemlich ungemütliches Wetter: „Es wird windig, wahrscheinlich mit stürmischen Böen.“ Von Unwettern sei das aber voraussichtlich „weit entfernt“.

Von Dienstag an wird es dann überall kühler und im Süden regnerisch. Ob dann auch Unwetterwarnungen herausgegeben werden müssten, sei noch unklar, sagte Kirsch. Betroffen sei vor allem das Gebiet südlich der Donau. Erst am Sonntag hatte sich die Hochwasserlage in Bayern nach starken Regenfällen in den vergangenen Tagen weitgehend entspannt.

Bislang verlief der Sommer laut DWD in Deutschland ganz typisch wechselhaft, vielerorts aber auch ungewöhnlich nass. „Vor allem von Ende Mai bis Ende Juni war es außergewöhnlich verregnet“, sagte Kirsch. Länger andauernde Hitzewellen - wie es sie beispielsweise 2003 in Deutschland gab – seien aber in Mitteleuropa die Ausnahme. Am heißesten war es nach Angaben des Wetterdienstes in diesem Sommer bislang mit jeweils 36,4 Grad am 24. Juni in Berlin und am 20. Juli im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach.

Die bundesweite Durchschnittstemperatur von 17,3 Grad liegt laut den DWD-Experten rund einen Grad über dem Soll, das sich aus einer Referenz aus 30 Jahren ergibt. Im Schnitt am wärmsten war es demnach in Waghäusel bei Karlsruhe mit 19,6 Grad. Allerdings ist der Regen-Sollwert des Sommers an etlichen Messstationen bereits erreicht oder überschritten und auch ein neuer Sommer-Regen-Rekord aufgestellt: In Borken in Nordrhein-Westfalen sind im Juni und Juli schon 362 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Bislang lag der Rekord dort bei rund 313 Litern – allerdings im ganzen Sommer.

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

08.08.2016, 06:00 Uhr
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu verfassen.
Anmelden

Newsletter-bestellen

· Samstags verschicken wir die News der Woche, unser Klassiker: Die wichtigsten Themen und Geschichten direkt im E-Mail-Postfach. So bleiben Sie auch in der Ferne immer informiert, was in und rund um Tübingen passiert.
· Werktags versenden wir um 9 Uhr die News am Morgen mit den wichtigsten aktuellen Nachrichten.
· Sonntagabend kommt unser Sport-Newsletter mit den wichtigsten Lokalsport-Berichten und Ergebnissen vom Wochenende.

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder sich neu als Benutzer registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter (nur falls Sie weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese) verwendet. Ihre Daten werden nicht an andere Unternehmen weitergegeben.
Nachrichten via Messenger
Die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region liefern wir Ihnen auch per WhatsApp & Co. aufs Smartphone. Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp bitte mit einem entsprechenden Mobilgerät.
Heute meistgelesenNeueste Artikel

Nachrichten aus ...
Reutlingen Wannweil Pliezhausen Walddorfh�slach Ammerbuch T?bingen Dettenhausen Kirchentellinsfurt Kusterdingen Gomaringen Dusslingen Ofterdingen Mössingen Nehren Bodelshausen Hirrlingen Neustetten Rottenburg Starzach Horb
Das Tagblatt bei
Facebook Google+ Twitter Instagram
Video-News: Aus Land und Welt
Heute meistgelesen
Wirtschaft im Profil
Neueste Artikel
Anzeige

Themen-Dossiers

Themen-Dossiers
Single des Tages
date-click
Das Tagblatt als E-Paper

Kontakt zum Kundenservice

Abonnement
07071/934-222
vertrieb@tagblatt.de

Anzeigen
07071/934-444
anzeigen@tagblatt.de

Kontakt zu den Redaktionen

Schwäbisches Tagblatt Tübingen
07071/934-0
redaktion@tagblatt.de

Neckar-Chronik Horb
07451/9009-30
nc@neckar-chronik.de

Tagblatt Online         
07071/934-314
online@tagblatt.de

Steinlach-Bote Mössingen
07473/9507-0
sb@tagblatt.de

Rottenburger Post
07472/1606-16
ro@tagblatt.de

Reutlinger Blatt
07121/3259-50
rt@tagblatt.de

Tagblatt Anzeiger
07071/934-344
tagblatt-anzeiger@tagblatt.de

Wirtschaft im Profil
07071/934-166
wip@tagblatt.de


Oder nutzen Sie unser Kontaktformular