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Wertanlagen in Gold oder Immobilien - beide bieten Vorteile

18.02.2019

Bild: Pixabay

Die derzeitigen Niedrigzinsen auf Erspartes in Verbindung mit einer latenten Angst vor einer Geldentwertung und günstiges Baugeld. Das alles sind Gründe, warum sich Immobilien derzeit einer erhöhten Nachfrage erfreuen. Wer etwas klassischer vorgeht und lieber in handliche Dinge investiert, der entscheidet sich meist für Gold. Dieses ist derzeit mindestens genauso attraktiv wie die Investition in Wohnungen oder Häuser. Nicht zuletzt deshalb werden Immobilien häufig als Betongold bezeichnet.

Echtes Gold oder Immobilien - wo liegen die Vorteile?

Es gibt mehrere Argumente, die für eine Investition in eine Immobilie sprechen. Dazu gehören unter anderem die Renditechance, aber auch regelmäßige Erträge und eine physische Sicherheit. Viele erwerben auch eine Immobilie als Altersrendite. Das alles kann natürlich auch Gold, das nicht nur als Barren oder Münze, sondern auch in Form von Fonds und Anleihen als Investment dienen kann.

Bei der Mobilität und dem Diebstahlrisiko gibt es ein Unentschieden

Wer die Anlageformen Gold und Immobilien gegenüberstellt, sollte sich klar sein, dass Anleger Gold verkaufen zu hohen Preisen. Natürlich gilt das auch für eine hochwertige Luxusimmobilie, ist aber weitaus schwieriger, da der finanzielle Aufwand beim Käufer wesentlich höher liegt. Das Argument der Mobilität spricht eindeutig für einen Goldbarren oder eine Münze, denn Anleger können es überall mitnehmen und sogar überall verkaufen. Banken, Geldinstitute, aber auch professionelle Goldhändler sind hier erste Ansprechpartner. Eine Immobilie, noch dazu im Luxussegment, ist wesentlich schwieriger zu verkaufen. Meist ist hier der Gang zum Makler ratsam, der nicht nur die richtige Werteinschätzung vornehmen kann, sondern sich um die optimale Kundensuche kümmert. Angesprochen wurde der Vorteil der Mobilität von Gold. Das kann aber auch gleichzeitig ein Nachteil sein, immerhin kann es bei nicht sicherer Lagerung in einem Tresor oder einem Bankschließfach sehr einfach gestohlen werden.

Beim Geldanlegen auf die Verfügbarkeit achten

Wer Geld investieren möchte, sollte auch den Aspekt der Verfügbarkeit beachten. Kommt es zu Liquiditätsproblemen kann Gold sehr rasch und einfach verkauft werden. Die Veräußerung einer Immobilie dauert da wesentlich länger und ist mit deutlich mehr Aufwand verbunden. In diesem Zusammenhang muss auch das sogenannte Klumpenrisiko erwähnt werden. Davon ist dann die Rede, wenn ein verhältnismäßig hoher Anteil des Vermögens in eine einzige Vermögensklasse investiert wird. Damit ist dann ein erhöhtes Risiko verbunden. Immerhin liegt es auf der Hand, dass eine Immobilie eine große Investition ist, die auch einen deutlichen Teil der Liquidität in Anspruch nimmt. Ein Goldinvestment ist deutlich weniger risikoanfällig und kann kleiner ausfallen. Denn es genügt ein kleiner Betrag, um Gold in Form von Münzen, Barren oder hochwertigem Schmuck zu kaufen. Damit kann flexibel angespart werden und im Bedarfsfall rasch wieder etwas verkauft werden.

Eine Immobilien verschafft regelmäßige Erträge und hohe Rendite

Argumente, die eindeutig für die Anlage in eine schöne Wohnung oder ein Haus sprechen, liegen in den Möglichkeiten für einen regelmäßigen Ertrag. Denn die Immobilie kann gut vermietet werden und bringt bei gut kalkulierter Bewirtschaftung auch regelmäßige Einnahmen. Wer sich von Gold eine Rendite erwartet, muss hingegen auf eine Kurssteigerung setzen. Was die Renditechancen betrifft, so kann hier im Vergleich zwischen Immobilie und Gold keine pauschale Antwort gegeben werden. Natürlich kann bei entsprechender Lage und Ausstattung einer Immobilie und einer guten Verwertung eine hohe Rendite erzielt werden, doch es birgt auch Risiken. In diesem Zusammenhang sind die Begriffe Mietpreisbindung sowie Mietpreisniveau, aber auch Bauvorschriften und demografische Entwicklung zu nennen. Sie haben Einfluss auf die Renditeentwicklung einer Immobilie.

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Erstellt:
18. Februar 2019, 11:27 Uhr
Aktualisiert:
18. Februar 2019, 11:27 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. Februar 2019, 11:27 Uhr

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